Einladung zur öffentlichen Buchvorstellung und Lesung

Auf dem I. Burger Carl von Clausewitz Kolloquiums im September 2020 sprach Frau Dr. v. Brühl vor dem anwesenden Publikum über die Familiengeschichte der Brühls und Clausewitz im 19. Jahrhundert.

Frau Dr. von Brühl während ihres Vortrages auf dem Burger Clausewitz-Kolloquium
im September 2020 in Burg

Dieser spannende und informative Vortrag wurde von allen Beteiligten mit großem Interesse aufgenommen. In einem daraufhin folgenden Gespräch machte Frau Dr. v. Brühl dem Vorstand der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. den Vorschlag, ihr im Jahr 2021 erscheinendes Buch „Schwäne in Weiß und Gold“ in einer öffentlichen Lesung in Burg vorzustellen.

Der Vorstand war von diesem Angebot sofort begeistert und stimmte zu.

Mit der Lesung, einer noch lebende Nachfahrin der Ehefrau des weltbekannten und in Burg geboren Philosophen und Militärschriftstellers Carl von Clausewitz eröffnet sich den Burger Clausewitzfreunden sowie allen interessierten Bürgern die einmalige Chance interessante Informationen über die Familiengeschichte der Ehefrau von Carl von Clausewitz aus „erster Hand“  dargeboten zu bekommen.

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des MIKROKULTURFONDS Sachsen-Anhalt und in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule des Jerichower Landes in Burg statt, beiden Institutionen sei dafür herzlich gedankt.
Für den Vorstand
Rolf-Reiner Zube

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Gedenkveranstaltung zum 241. Geburtstag des Carl von Clausewitz

Anlässlich des 241. Geburtstages Carl von Clausewitz lud die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung auf den Burger Ostfriedhof ein. Die Forschungsgemeinschaft gedachte auf  dieser Veranstaltung der Bedeutung des größten Sohnes Burgs als Philosoph, Militärschriftsteller und Reformer. Clausewitz Werke üben nach wie vor eine große internationale Anziehungskraft aus.

Foto: M. Kraus

An der Gedenkveranstaltung nahmen unter anderem der Landrat des Jerichower Landes Herr Dr. Steffen Burchard, der designierte Bürgermeister Burgs Herr Philipp Sievert, der Leiter des  Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr Herr Oberstleutnant d.R. Joachim-Friedrich von Witten sowie Mitglieder des Stadtrates und der lokalen Politik der Stadt Burg sowie Vertreter von Vereinen und private Besucher teil.

Die Gedenkveranstaltung fand am Sonnabend, dem 03. Juli 2021 um 15:00 Uhr am Grab der Familie Clausewitz auf dem Burger Ostfriedhof statt.

Foto: M. Kraus
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Verleihung des 13. Carl von Clausewitz – Preises der Stadt Burg, postum an Herrn Prof. Paret

Am 26. Mai 2021 fand die zur festen Tradition gewordene Preisverleihung des Carl von Clausewitz – Preises der Stadt Burg, Corona-Pandemie bedingt nicht wie gewohnt in dem Festsaal des Historischen Rathauses der Stadt Burg statt, sondern wurde als  „Hybridveranstaltung“ in der Burger Clausewitz- Erinnerungsstätte durchgeführt.

Foto: Mario Kraus

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Am 28. Januar 2021 jährt sich zum 185. mal der Todestag von Marie von Clausewitz, geb. Gräfin von Brühl

Gemälde von Gert Wiedenbeck. (1941-2020); das Bild befindet sich im Besitz der Burger Clausewitz Erinnerungsstätte

Am 28.Januar 1836 verschied Marie von Clausewitz, Geb. Gräfin von Brühl, in Dresden. Aufgebahrt wurde sie in der Dreikönigs-Kirche in der sächsischen Hauptstadt. Am 1. Februar 1836 wurde die Leiche in Seifersdorf „mit einfacher, sehr erbaulicher Feierlichkeit“ beigesetzt. Ihre Dresdner Begleiterin Luise Hensel vermerkte in ihrem Tagebuch: „……………ich haben die liebe Hülle bis in die Gruft hinab begleitet, wo sie unter dem Altare der kleinen hübschen, alterthümlichen Kirche zwischen den Eltern ihres ihr so werthen Vetters ruht.“

Später wurde sie in Breslau an der Seite ihres Gatten Carl von Clausewitz bestattet. Seit dem Jahre 1971 ruhen die sterblichen Überreste des Ehepaares auf dem Ostfriedhof in Burg.

Marie von Clausewitz war die Enkelin des durch seine Prachtbauten und Kunstsammlungen bekannten sächsischen Ministers, Reichsgrafen Heinrich von Brühl. Sie wurde in Warschau 1779 geboren, kam in jungen Jahren nach Berlin, wo ihr Vater, Generalleutnant Karl Adolf Graf von Brühl, als militärischer Erzieher des preußischen Kronprinzen, dem späteren König Friedrich Wilhelm III. , berufen wurde.

Im Jahre 1810 vermählte sich Gräfin von Brühl mit dem preußischem Major im Generalstab, Carl von Clausewitz. In 21 glücklichen Jahren war sie nicht nur die liebevolle treue Gattin, sondern auch die Vertraute seiner militärischen Studien gewesen. Der Generalfeldmarschall Graf von Gneisenau gibt ihr das Lob einer „hochgebildeten Frau mit einem edlen und großen Herzen“. So porträtierte die vielseitig begabte Marie auch ihren Freund Gneisenau.

Nach dem Tode ihres Ehemannes gab Marie die „Hinterlassenen Werke des Generals Carl von Clausewitz“ heraus. 8 Bände hat sie von 1833 – 1835 redigiert, die restlichen 2 Bände gab nach ihrem Tod der Freund der Familie, Graf von der Groeben, heraus.

Von 1832 an betätigte sich Marie am Hofe des Prinzen Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I. Hier war sie für die Erziehung des Kronprinzen Friedrich verantwortlich. Der Biograph des Kaiser Friedrich III. , Martin Philippson, stellte fest: „Die eigentliche sittliche Leitung des kräftig aufblühenden, geweckten und lebhaften Knaben hatte Frau von Clausewitz in Händen.“

In der 2. Hälfte des Jahres 1835 erkrankte Marie. Auf Anraten ihres Vetters Karl Graf von Brühl reiste sie mit Luise Hensel nach Dresden. Sie bezogen Quartier im Gasthaus „Blauer Stern“. Das Portal des Gasthauses ist trotz der Zerstörung Dresdens im Jahre 1945 erhalten geblieben. Leider verstarb sie schon nach 8 Tagen in der Residenzstadt.

Bernd Domsgen im Januar 2021

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189. Todestag Carl von Clausewitz trotz Corona-Pandemie würdevoll begangen

189. Todestag Carl von Clausewitz Foto: Archiv Dr. Zube

Anlässlich des 189. Todestages Carl von Clausewitz am 16. November 2020 legten Repräsentanten der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. und der Burger Reservistenkameradschaft Generalmajor Carl von Clausewitz am Grab des preußischen Generalmajors feierlich Blumengebinde nieder. Die für den 16. November geplante feierliche Kranzniederlegung und anschließende Verleihung des Burger Carl von Clausewitz Preises musste auf Grund der Corona-Pandemie leider entfallen.

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Impressionen vom 1. Burger Clausewitz-Kolloquium

Unser Landrat Dr. Steffen Burchhardt eröffnete das 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 und zeigte in seiner Rede auf, welche hervorragende Persönlichkeiten aus unserer Region kamen.
Bettina von Clausewitz (Journalistin aus Essen) – eine Moderatorin von Format, lenkte geschickt unsere Referenten:
            Ulrich Kleyser (Hannover)
            Dr. Jacek Jedrysiak (Polen – Breslau)
            Dr. Christine Gräfin von Brühl (Berlin)
            Vanya Eftimova-Bellinger per ZOOM (USA – Alabama)
            Dr. Sebastian Schindler (München)
            Dr. Andreas Herberg-Rothe per ZOOM (Fulda)
            Dr. Andree Türpe (Berlin)
            Dr. Harald Potempa (Potsdam)

Bettina von Clausewitz während der Moderation, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt
Der Landrat Dr. Burchardt eröffnet das Kolloquium, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Dr. Andree Türpe, während seines Vortrag in der Stadthalle:

Es ist ein ungewöhnliches Kolloquium.

Ich habe noch nie erlebt,

dass ein Kolloquium von Schülern des Gymnasiums begleitet wird,

dass ein Kolloquium von einer Stadt unterstützt wird,

dass ein Kolloquium von einer Forschungsgemeinschaft ausgerichtet wird.

Großen Glückwunsch an alle die das Projekt enthusiastisch mitgetragen haben.

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Festschrift zum 240. Geburtstag Carl von Clausewitz der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. in Burg erschienen

Prof. Puhle nimmt vom Mitglied der Forschungsgemeinschaft Frank Wagner die Festschrift entgegen.

Die Festschrift ist in Burg unter anderem an folgenden Orten kostenfrei erhältlich:
Sparkasse JL
Volksbank JL
Marktkauf Burg
Tourist-Info im Bahnhof

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Einladung zum 1. Burger Clausewitz-Kolloquium

Am 4. und 5. September 2020 findet das 1. Burger Clausewitz Kolloquium statt. Den Burger Clausewitz-Freunden unter Leitung der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. ist es gelungen zu dieser Veranstaltung viele namhafte Persönlichkeiten und Clausewitzforscher nach Burg zu holen.
Im Namen der Burger Clausewitz – Freunde laden wir alle interessierten Bürger ganz herzlich zum Besuch des 1.Burger Clausewitz – Kolloquiums unter dem Motto

„Mit Clausewitz in der Gegenwart denken – Nostalgie oder Erkenntnisgewinn?“   ein.

Neben wissenschaftlichen Beiträgen gibt es auch interessantes zur Familie von Clausewitz und von Brühl zu erfahren. Schüler des Burger Roland-Gymnasiums bereichern das Kolloquium mit selbst erstellten literarischen Beiträgen.

Im Anschluss an das Kolloquium findet ein geführter Stadtrundgang sowie eine Besichtigung der frisch renovierten Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte statt.
Um 18.30 findet aus Anlass des 240. Geburtstages Carl von Clausewitz im Kino Burg Theater die Aufführung des DDR Fernsehfilmes „Clausewitz-Ein Lebensbild“  mit Christine Schorn und Jürgen Reuter in den Hauptrollen statt. Der Film wurde im Jahre 1980 anlässlich des 200. Geburtstages Carl von Clausewitz einmalig im Fernsehen der DDR gezeigt.
Zum Besuch dieser Filmvorführung laden wir alle interessierten Bürger ganz herzlich in das Kino Burg Theater ein.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Film statt. Die Moderation erfolgt durch Paul Werner Wagner.

Im Kino werden keine Eintrittsgelder erhoben!

Wir würden uns sehr freuen, Sie am 4. und/ oder 5. September in Burg begrüßen zu können.

Die Durchführung der Veranstaltung erfolgt entsprechend den aktuellen Richtlinien der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir, wenn möglich um eine Anmeldung Ihre Teilnahme vorab per Email.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rolf-Reiner Zube

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Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber an Vorstandsmitglied Olaf Thiel verliehen

Im Juni 2020 erhielt das Vorstandsmitglied der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. Olaf Thiel für treue Pflichterfüllung und überdurchschnittliche Leistungen in der Reservistenkameradschaft Generalmajor Carl von Clausewitz e.V. das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber verliehen. Olaf Du hast Dir diese Auszeichnung redlich verdient.
Der Vorstand gratuliert Dir ganz herzlich!
Für den Vorstand Rolf-Reiner Zube

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Der erste Clausewitz-Preisträger der Stadt Burg Gerhardt Oste (28.11.1931 – 16.04.2020) ist verstorben

Die Mitglieder der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. erfuhren aus der Presse, dass Gärtnermeister Gerhardt Oste im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Wir bekunden unser tiefstes Mitgefühl den Hinterbliebenen gegenüber.

Gerhardt Oste war der erste Clausewitz-Preisträger der Stadt Burg (2006). Der Gärtnermeister war im Jahre 1971 eng eingebunden in die Überführung der leiblichen Überreste der Eheleute Clausewitz von Breslau nach Burg.

Gerhardt Oste mit dem Clausewitz-Preis in der Erinnerungsstätte im November 2006.
Foto: Olaf Thiel
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