Ein wichtiger Tag für die Clausewitz-Erinnerung in Burg
Mit der feierlichen Enthüllung der restaurierten Grabstätte von Carl und Marie von Clausewitz auf dem Burger Ostfriedhof wurde am 16. Juli 2026 ein bedeutendes Kapitel der Burger Erinnerungskultur erfolgreich abgeschlossen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Denkmalpflege, Bundeswehr, der Clausewitz-Gesellschaft sowie Mitglieder der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e. V. und des Freundeskreises Clausewitz nahmen an der Feierstunde teil.
Für unseren Verein stellt die denkmalgerechte Sanierung der letzten Ruhestätte von Carl und Marie von Clausewitz einen wichtigen Meilenstein dar. Seit vielen Jahren setzen wir uns gemeinsam mit der Stadt Burg und unseren Partnern dafür ein, das Andenken an den bedeutendsten Sohn der Stadt lebendig zu halten und historische Zeugnisse dauerhaft zu bewahren.
Gemeinschaftliches Engagement macht Denkmalschutz möglich
Die Restaurierung konnte nur durch das engagierte Zusammenwirken vieler Beteiligter verwirklicht werden. Unser besonderer Dank gilt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die einen wesentlichen Teil der Finanzierung übernommen hat, der Clausewitz-Gesellschaft e. V., deren langjährige Unterstützung maßgeblich zum Gelingen beigetragen hat, sowie allen Spenderinnen und Spendern, die dieses Projekt ermöglicht haben.
Ebenso danken wir der Stadt Burg, den beteiligten Fachbehörden sowie der Firma steinfest Restaurierung GbR aus Potsdam für die fachgerechte und sorgfältige Ausführung der Restaurierungsarbeiten.
Eine würdige Feierstunde
Die Veranstaltung wurde durch Bürgermeister Philipp Stark eröffnet, der die Bedeutung der Grabstätte für die Stadt Burg hervorhob. Auch der Vorsitzende des Stadtrates, Markus Kurze, unterstrich in seinem Grußwort die besondere historische Verantwortung für den Erhalt dieses Kulturdenkmals.
Im Anschluss würdigten Vertreter der Förderinstitutionen das gemeinsam Erreichte. Oberstleutnant d. R. Ralph Huber, Geschäftsführer der Clausewitz-Gesellschaft e. V., und Prof. Dr. Christian Antz, Ortskurator Magdeburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, betonten die überregionale Bedeutung der Grabstätte und das vorbildliche Zusammenwirken aller Beteiligten.
Im historischen Beitrag erinnerte Dr. Rolf-Reiner Zube, Leiter der Clausewitz-Erinnerungsstätte und Vorstandsmitglied der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e. V., an das Leben und Wirken von Carl und Marie von Clausewitz sowie an ihre enge Verbindung zur Stadt Burg. Er machte deutlich, dass die Grabstätte weit mehr ist als ein historisches Denkmal – sie ist ein authentischer Erinnerungsort, der die Geschichte der Familie Clausewitz bis heute sichtbar macht.
Anschließend erläuterte Restaurator Theo Querhammer die ausgeführten Arbeiten. Neben der schonenden Reinigung der Natursteinoberflächen standen insbesondere die Rekonstruktion der historischen Schriftfassungen sowie die Neuvergoldung des Kreuzes im Mittelpunkt der Restaurierungsmaßnahmen.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die feierliche Enthüllung des restaurierten Grabkreuzes durch Bürgermeister Philipp Stark und Prof. Dr. Christian Antz.
Mit der anschließenden Niederlegung eines Blumengebindes wurde in würdiger Weise der Eheleute Carl und Marie von Clausewitz gedacht.
Ein Denkmal für kommende Generationen
Die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e. V. freut sich über den erfolgreichen Abschluss dieses wichtigen Projektes. Die restaurierte Grabstätte wird auch künftig ein zentraler Erinnerungsort für die Geschichte der Stadt Burg und für das Leben und Wirken von Carl und Marie von Clausewitz sein.
Als Verein sehen wir unsere Aufgabe weiterhin darin, das historische Erbe der Familie Clausewitz zu erforschen, zu vermitteln und zu bewahren. Die gelungene Restaurierung der Grabstätte ist dafür ein sichtbares Zeichen und zugleich Ansporn, die Erinnerung an Carl und Marie von Clausewitz auch in Zukunft aktiv zu pflegen.
Impressionen der Feierstunde
Fotos: Olaf Thiel
Text: Forschungsgemeinschaft














































