Feierliche Kranzniederlegung zum 244. Geburtstag von Carl von Clausewitz

Am 01. Juli 2024 lud die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. zu einer Kranzniederlegung anlässlich des 244. Geburtstages auf den Burger Ostfriedhof ein. Pünktlich um 15:00 Uhr trafen sich am Grab der Familie Clausewitz Vertreter der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V., des Freundeskreises „Carl von Clausewitz“, der Reservistenkameradschaft Burg „Generalmajor Carl von Clausewitz“, dem Kameradenkreis FJB/LStR-40 „Carl von Clausewitz“, Vertreter der Burger Stadtverwaltung und der Stadtratsfraktion der AfD. Während des feierlichen Festaktes wurden insgesamt 4 Kränze zu Ehren des 244. Geburtstages des bedeutendsten Sohnes der Stadt Burg an dem Grabmal abgelegt.

Anschließend hielt der Leiter der Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte, Dr. Rolf-Reiner Zube eine Festrede mit aktuellen Bezügen der Lehren und Erkenntnisse von Clausewitz zur gegenwärtigen politischen und militärischen Situation auf der Welt. Zum Abschluss der Feierlichkeit wurde das Musikstück „Ich hat einen Kameraden“ gespielt.

Rolf-Reiner Zube
Vorstandt

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Besuch der Sektion Schweiz der Clausewitz-Gesellschaft in Burg

Endlich wurde für die Kameraden der Clausewitz – Gesellschaft, Sektion Schweiz, ein lang gehegter Wunsch war. Sie trafen am 10. Mai 2024 in der Geburtsstadt des Carl von Clausewitz ein. Das Treffen mit der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. in Burg wurde lange vorbereitet.

Am Freitagabend stellten Dr. Rolf-Reiner Zube und Bernd Domsgen den Gästen ihren Verein vor. Sehr lebendig zeichnete Dr. Zube die Entwicklung der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. auf –  beginnend von der Gründung des Vereins im Jahre 2015, die Herausgabe der jährliche Burger Clausewitz-Jahrbücher, die Organisation der Burger Clausewitz-Kolloquien oder die Einladung renommierter Clausewitz-Kenner und Historiker, wie Prof. Peter Paret, Dr. Walrab von Buttlar, Dr. Andree Türpe, Dr. Christian Th. Müller und nicht zuletzt unser Mitglied Dr. Vanya Eftimowa – Bellinger.

Am Sonnabend war dann die Stadtbesichtigung auf den „Spuren von Clausewitz in Burg“ angesagt. Ein Großraum-Taxi brachte die Gäste auf den Burger Ostfriedhof. Hier legten die Herren gemeinsam mit der Forschungsgemeinschaft einen Kranz nieder. Umrahmt wurde das ganze durch die Ehrenposten der Reservistenkameradschaft „Generalmajor Clausewitz“ und der musikalischen Begleitung des Aktes durch Herrn Senftleben. Auch unser Bürgermeister, Philipp Stark, lies es sich nicht nehmen die Gäste aus der Schweiz mit einem Grußwort am Grab des größten Burger Sohnes zu begrüßen. Unsere Gäste waren sehr angetan von der Atmosphäre der Kranzniederlegung.

FOTO:FG

Im Anschluss folgte die Besichtigung der Kirche „Unserer Lieben Frauen“, ein Spaziergang durch die Ihlegärten und dann natürlich der Besuch der Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte. Das Interesse der Gäste war wirklich beachtlich. Besonders die Umbettung der Grabstätte im Jahre 1971 brachte viele Fragen hervor. 2 Stunden vergingen so ganz schnell.

Der Besuch des „Cafe Clausewitz“ war dann der letzte Höhepunkt des Tages. Bei Kaffee und Kuchen wurde die Diskussionen zu Burg und Clausewitz weiter fortgesetzt.

Foto: FG

Fünf Schweizer Kollegen blieben auch am Sonntag in unserer Region. Der Tag begann mit der Besichtigung des Archives der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. durch die Gäste. Sie waren überrascht über die große Anzahl an Dokumenten zu Clausewitz. Bernd Domsgen versicherte den Schweizer Freunden, dass der Verein gerne seine Dokumente der Wissenschaft zu Verfügung stellt.

Bernd Domsgen begleitete die Gäste dann nach Magdeburg. Ihr Wunsch war der Besuch der Magdeburger Festung. Die Führung durch ein Vorstandsmitglied der Festungsanlagen war so spannend und lehrreich, dass die Zeit wie im Flug verging. Der Besuch des Domviertels musste dann gestrafft werden, damit die Rückreise mit dem Flugzeug über Hannover nicht verpasst wird. Das Treffen war ein gelungener Auftakt für die zukünftige der Zusammenarbeit beider Vereine. Wir freuen uns schon auf weitere Treffen.

Bernd Domsgen
Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.

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Am 11. April 2024 fand in der Burger Clausewitz – Erinnerungsstätte das 3. Burger Clausewitz – Kolloquium statt. Mit diesem Kolloquium gedachte die Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. dem renommierten Clausewitz – Forscher und Ehrenmitglied des Vereines, Prof. Peter Paret, anlässlich seines 100. Geburtstages (13.April 2024).

Während das 1. Burger Clausewitz – Kolloquium 2020, dem 240. Geburtstag des großen Burger Sohnes Carl von Clausewitz gewidmet war und in der Burger Stadthalle großen Anklang gefunden hatte, konnte das 2. Burger Clausewitz – Kolloquium auf Grund von Corona nur per Internet stattfinden.
Ich nehme es vornweg. Auch das 3. Burger Clausewitz-Kolloquium war wieder eine gelungene Veranstaltung.
Das Kolloquium begann mit einem Grußwort des Bürgermeisters von Burg, Philipp Stark, dem folgte ein Grußwort des Generalleutnants Kai Rohrschneider, Abteilungsleiter um BMVg und Dankesworte des Enkels des Jubilars, Samuel Fink, welcher extra aus München angereist war.

Das Vereinsmitglied, Dr. Andree Türpe, hatte den wichtigen Part übernommen das Leben und Wirken des Prof. Peter Paret den Zuhörern darzustellen. Das ist ihm sehr gut gelungen. Es war schon interessant, wie er den großen Bogen von Clausewitz und Kleist, dann zu Fontane und weiter zu Liebermann und Barlach spannte. Ich kann mir gut vorstellen, wieviel Literatur er da in der Vorbereitung „verschlucken“ musste. Er gilt wohl jetzt als Paret – Experte.

Dr. Vanya Eftimova – Bellinger, ebenfalls Mitglied unseres Vereins, war extra für dieses Kolloquium aus den USA angereist. Sie beleuchtete in ihrem Vortrag Peter Paret als Clausewitz – Vermittler in den USA. Ausgehend von Parets Übersetzung des Hauptwerkes des Burger Sohnes „Vom Kriege“ im Jahre 1976 ins Amerikanische beginnt seit dem, jede Ausbildung der amerikanischen Offiziere mit Clausewitz. Bellinger hob die Bedeutung der „Clausewitz Biographie“ für den englischen Sprachraum hervor und zeigte, wie Prof. Paret versuchte mit Vorträgen im Pentacon die Gedanken von Clausewitz zum Allgemeingut zu machen.

Als 3. Redner war es uns gelungen Prof. Andreas Daum zu gewinnen. Leider konnte er nicht nach Burg kommen, sondern wir konnten ihn per Internet sehen und hören. Prof. Daum bezeichnete sich als den jüngsten Freund des Prof. Peter Paret. Er erzählte uns kurzweilig seine Erstkontakte mit dem Wissenschaftler und erzählte Anekdoten aus der Zeit der Freundschaft der beiden Historiker.

Den Abschluss des Kolloquiums bildete dann der Sektempfang für die Teilnehmer und Gäste. Über mehrere Stunden fand dann noch interessante Gespräche und Gedankenaustausche statt.

Der Vorstand möchte sich bei unserem Vorsitzenden, Dr. Rolf-Reiner Zube, für die souveräne Moderation der Veranstaltung bedanken, aber auch für die Sicherstellung der technischen Finessen. Ein Dank gilt auch der Reservistenkameradschaft Generalmajor Carl von Clausewitz e.V. für seine Unterstützung und dem „Marktkauf Burg“ und seinen Mitarbeitern für die beeindruckende Versorgung mit einem leckeren Imbiss.

Nach dem Kolloquium erreichte uns eine Danksagung des persönlichen Referenten des Generalleutnants Kai Rohrschneider, welcher als Gast das Kolloquium verfolgte , in dieser heißt es: „Im Nachgang zum gestrigen Kolloquium nochmals meinen Dank für die gute und unkomplizierte Abstimmung und Gastfreundschaft vor Ort. GenLt Rohrschneider war von der Veranstaltung sehr angetan. Ganz persönlich möchte ich noch hinzufügen, dass es Ihnen aus meiner Sicht sehr gut gelungen ist, drei Vorträge zu organisieren, die sich inhaltlich auf besonders elegante Weise ergänzt haben und die Person Peter Paret aus sehr unterschiedlichen aber gleichermaßen interessanten Perspektiven beleuchtet haben.“

Ein weiterer Gast äußerte den Gedanken, dass das Niveau der Veranstaltung für Burg sehr außergewöhnlich sei und auch für Berlin angemessen sei.

Zum Schluss möchte ich noch einmal den Bürgermeister der Stadt Burg, Philipp Stark, zitieren: „Ich danke dem Verein für seine Initiativen einem Mann zu gedenken, welcher als einer der hervorragendsten Vertreter des deutschen Bildungs-Bürgertums gilt.“

Bernd Domsgen
Vorstand
Bilder: Dr. Zube

188. Todestag von Marie von Clausewitz in Burg gewürdigt

Liebe Clausewitzfreunde,

heute versammeln wir uns an der Grabstätte der Familie von Clausewitz, um gemeinsam an den 188. Todestag von Marie von Clausewitz zu gedenken. Am 28. Januar 1836 verstarb sie im Alter von 57 Jahren in Dresden.

Marie von Clausewitz spielte eine besondere Rolle beim Entstehen der 10 Bände: „Hinterlassene Werke des Generals von Clausewitz über Krieg und Kriegsführung“ von ihrem Mann, Carl von Clausewitz.

Als seine Ehefrau und enge Vertraute war sie maßgeblich an der Entstehung, Fertigstellung und Veröffentlichung dieses bedeutenden Werkes der Weltliteratur beteiligt. Ihre Unterstützung und Inspiration waren für Carl von Clausewitz von unschätzbarem Wert.
Das Buch „Vom Kriege“ ist nicht nur ein Werk über die Strategie und Taktik im Krieg, sondern es befasst sich auch mit den politischen, gesellschaftlichen und moralischen Aspekten des Krieges. Es zeigt auf, wie eng Krieg und Frieden miteinander verbunden sind und wie wichtig es ist, diese Zusammenhänge zu verstehen.
Marie von Clausewitz hat durch ihre Mitwirkung an diesem Werk einen
bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Militärtheorie geleistet. Der Einfluss der Clausewitzschen Gedanken reicht weit über die Entstehungszeit des Buches hinaus und prägt noch heute die Diskussionen über Kriegsführung und Friedenssicherung.
Auch außerhalb des militärischen Bereichs hat Clausewitz‘ Werk Einfluss gehabt. Seine Betonung der Bedeutung von Planung, Organisation und Führung kann auch auf andere Bereiche wie Wirtschaft, Politik und Management angewendet werden.

Die im Werk: „Vom Kriege“ dargestellten Einsichten in die Natur des Krieges und seine Betonung der Verbindung zwischen Politik und Militär haben seinen Einfluss bis heute bewahrt.

Wir gedenken deshalb heute einer außergewöhnlichen Frau, die mit ihrem Engagement, ihrer Intelligenz und der tiefen Liebe zu Carl von Clausewitz dazu beitrug, dieses epochale Werk von Ihrem Mann in die Welt zu tragen.

Möge ihr Vermächtnis uns weiterhin inspirieren und dazu ermutigen, nach Frieden zu streben und die Ursachen von Konflikten zu verstehen.

In diesem Sinne wollen wir Marie von Clausewitz in Dankbarkeit gedenken und ihr Andenken in Ehren halten.

Vielen Dank.

Rolf-Reiner Zube

Fotos: Zube

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Schriftstellerin besucht die Carl-von-Clausewitz und Brigitte -Reimann-Stadt 

Am Freitag, den 19. Januar 2024, besuchte die Schriftstellerin Dr. Antje Göhler die Stadt Burg.

In ihrer Ankündigung schrieb sie „liebe Grüße aus der Stadt, in der Clausewitz verstorben war an die Stadt, in der Clausewitz geboren wurde“. Frau Göhler wohnt derzeit in Wroclaw  (Breslau) – deshalb der Bezug zu Clausewitz. Den Besuch nutzte sie um Burg kennen zulernen. So wollte sie unbedingt die Grabstätten von Brigitte Reimann und Carl von Clausewitz besuchen. An beiden Gedenkstätten legte sie rote Rosen nieder. Der Vorstand der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. begleitete Frau Göhler auf ihrem Stadtrundgang durch Burg. Die Kirche Unserer lieben Frauen, als auch die Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte beeindruckten sie tief. Genauso war sie positiv überrascht von dem Brigitte-Reimann- Gemälde in der Bahnhofstraße und der Brigitte-Reimann-Promenade. Ein Brigitte- Reimann-Museum hat sie in Burg vermisst. Das Museum in Neubrandenburg hatte sie schon vor längerer Zeit besucht.

Die Autorin selbst ist in Berlin geboren, hat dort ihre Kindheit erlebt und die Schule besucht. Nach dem Abitur studierte sie in Leipzig. Später promovierte sie in Germanistik. Seit ihrer Kindheit spielt sie Schach. Höhepunkt ihrer Schachlaufbahn war 1988 der DDR-Meistertitel der Frauen.

Anlass ihres Besuches war eine Lesung in der Brigitte-Reimann-Bibliothek. Antje Göhler las aus ihrem Buch „Salziger Wein“. Ein Gegenwarts-Roman, welcher die Zeit von 1974 bis 1994 beleuchtet, umrahmt von Besuchen in Taschkent und Costa Rica. Dieser Roman knüpft an die klassischen Liebesgeschichten, aber besonders Theodor Storms Erzählung „Immensee“, an. Mit 23 Zuhörern war die Veranstaltung gut besucht. Der Veranstalter hat sich besonders über den Besuch der Schriftstellerin Dorothea Iser und der Präsidentin des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt, Frau Claudia Meffert, gefreut. Nach interessanten Diskussionen nutzten viele Zuhörer die Chance, ein Exemplar ihres Buches „Salziger Wein“ zu kaufen. Auch ihren Erstlings-Roman „Balcke und der hypermoderne Prometheus“ konnte erworben werden. Gern schrieb sie auch eine Widmung in die Bücher.

Zum Abschluss schenkte Frau Antje Göhler der Brigitte-Reimann-Bibliothek je ein Exemplar ihrer Bücher für die fleißigen Burger Leser. Bibliothekar Michael Dümchen bedankte sich für die Erweiterung des Buchbestandes der Burger Bibliothek und hofft, dass viele Burger Leser sich die Bücher ausleihen werden.
Bevor es am nächsten Morgen nach Leipzig ging, gab es noch ein Frühstück im Cafe „Clausewitz“.
Wer Antje Göhler verpasst hat, kann sie am 22. März 2024 auf der Leipziger Buch-Messe noch einmal erleben.
Bernd Domsgen
Vorstand Forschungsgemeinschaft

16. Burger Museumsnacht

Auch in diesem Jahr war die 16. Museumsmacht vom 20. Oktober 2023 für die Burger Clausewitz-Freunde wieder ein voller Erfolg.

Der Leiter der Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte, Dr. Rolf-Reiner Zube, Romeo Stellmacher und Bernd Domsgen beantwortet gern die vielen Fragen der Besucher.

Bei Glühwein und anderen Getränken gab es viel zu entdecken.   Kleine Zinnfiguren und eine Briefmarkenausstellung nur zum Thema Clausewitz begrüßten die großen und kleinen Besucher. Neben vielen anderen Exponaten gab es auch viel zu erfahren über den berühmtesten Sohn der Stadt. Und natürlich gab es auch den Stempel zur Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Viele Besucher kamen aus Burg und Umgebung. Sie haben schon oft die Museumsnacht genutzt und mehr von ihrer Region fahren.   Und doch waren nicht wenige zum ersten Mal in der Erinnerungsstätte.

So auch Dustin Westphal, ein junger Münz-Sammler, er interessiert sich für die Militärgeschichte. Schon mit 13 Jahren ging er mit seinem Bruder auf Schatzsuche. Auf Dachböden, Scheunen und Flohmärkten fand sich Einiges, was die Jungs begeisterte. Orden, Bajonette, alte Gesangsbücher, Bibeln, Militärliteratur und auch Münzen.

Carl von Clausewitz war ihm ein Begriff als Militär – aber auch nicht mehr. 

Mit seinem Besuch wollte er mehr erfahren. Er brachte 2 Silbermünzen aus dem 18. Jahrhundert mit und überreichte dies dem Mitglied der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. Bernd Domsgen. Es fand ein interessanter Gedankenaustausch statt und Bernd Domsgen erfuhr, dass sein Hobby ihm schon in die Wiege gelegt wurde. Sein Opa sammelte Bücher aus der Militärgeschichte und sein Papa war jahrelang bei den Reenactments begeisterter Teilnehmer. Wir haben uns sehr gefreut, dass es auch Jüngere gibt, die sich für die Burger Geschichte und für den Burger Sohn Carl von Clausewitz interessieren.

Und das sollte auch der Sinn der Museums-Nacht sein.

Sabine Willsch
Bernd Domsgen

Klaus Krug- Mitglied der Forschungsgemeinschaft- nimmt als Batteriechef an der Gedenkveranstaltung anlässlich des 210 Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig teil

Foto: FG

Am Wochenende vom 13. bis zum 15. Oktober 2023, nahm ich als Secondelieutenant „Paul“ der „Preußischen Artillerie 1813“ an der Darstellung einer Episode der „Völkerschlacht bei Leipzig“ von 1813, in der Nähe von Liebertwolkwitz, auf historischem Boden Teil.

Sie war die bis dahin größte Schlacht der Menschheitsgeschichte: 

Vom 16. bis 19. Oktober 1813 kämpfen in der „Völkerschlacht bei Leipzig“ mehr als eine halbe Million Soldaten Napoleons und seiner alliierten Gegner um den Sieg. Mehr als 100.000 werden getötet. Eine ganze Region versinkt in Schutt und Asche.
Am Ende verliert der französische Kaiser Napoléon die Herrschaft über Deutschland und Europa.
Diese Schlacht gilt als Morgendämmerung einer ganzen Epoche.

Angesichts der gegenwärtigen militärpolitischen Situation in Europa und Nahost war es wichtig diese Geschichte öffentlich darzustellen.
Im 21. Jahrhundert gehören Kriege ins Museum!

Wichtig ist es jedoch, dass das Andenken an diese bewegende Zeit in uns bewahrt bleibt und den Nachkommen vermittelt wird.
Das verbindet mich mit meiner Arbeit in der „Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg“ e.V., sowie meiner Mitgliedschaft in der „Historischen Militärvereinigung 1813“ e.V.

Ich bin meinem Verständnis vom Soldatsein treu geblieben und widme mich heute dem Reenactment der bedeutungsvollen Zeit von 1813

Klaus-Dieter Krug

Nachstellung der Schlacht an der Göhrde

Am 16. September 1813 lieferten sich das alliierte Korps Wallmoden und die französische Division Pecheux ein blutiges Gefecht an der Göhrde. Diese Schlacht zählt zu einer der blutigsten während der Befreiungskriege von der napoleonischen Fremdherrschaft.

In Erinnerung an dieses Ereignis wird in einem zweijährigen Abstand eine Nachstellung der Schlacht vorgeführt. Dieses Reenactment fand in diesem Jahr vom 15. – 17. September 2023 statt.

Dieser Veranstaltung statteten die Vereinsmitglieder Bernd Domsgen und Jens Roszczka am Samstag, dem 16. September 2023, einen Besuch ab. Zunächst wurde das Biwak, das streng nach den militärischen Gegnern getrennt war, in Augenschein genommen. Hier fanden sich einige interessante Exponate, wie z. B. eine kleine Ausstellung verschiedener uniformen der damals handelnden Einheiten.

Um 15:00 Uhr begann dann die Gefechtsdarstellung. Leider standen in diesem Jahr nicht so viele Teilnehmer wie in den letzten Jahren zu Verfügung. Was von den Veranstaltern auch sehr bedauert wurde. Trotzdem wurde den mehreren hundert Zuschauern ein anschauliches Gefecht geboten. Die kleinen und großen Beobachter verfolgten das dargebotene Geschehen mit großem Interesse.

Höhepunkt war für Viele natürlich der Einsatz der Kanonen. Der Pulverdampf war für einige Zuschauer schon etwas gewöhnungsbedürftig. Unter großen Applaus wurden schließlich die französischen Truppen in die Flucht geschlagen.

Bei bestem Sommerwetter hatten unsere beiden Vereinsmitglieder somit einen interessanten Ausflugnach Niedersachsen unternommen.

Jens Roszczka

Die FG Clausewitz-Burg e.V. präsentierte sich auf dem 2. Tag der Heimat- und Kulturvereine, des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt am 6.10. 2023 in Wilsleben bei Aschersleben

Bernd Domsgen und Dr. Zube nutzten am 6.10.2013 die Möglichkeit, die Arbeit der FG Clausewitz-Burg e.V. auf dem 2. Tag der Heimat- und Kulturvereine, des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt in Wilsleben mit einem Vereinsstand zu präsentieren.

Einen Bericht zu dem Vereinstreffen hat der MDR Sachsen-Anhalt im Fernsehprogramm am 07.10.23 veröffentlicht.

Foto: LHB

MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE: Heimatvereine im Wandel – Tagung des Landesheimatbundes | ARD Mediathek

Frau Dietrich vom Landesheimatbund bedankte sich anschließend bei allen teilnehmenden Vereinen mit folgenden Worten:

„Liebe Mitglieder unseres Netzwerks der Heimat- und Kulturvereine,

wir danken Ihnen, dass Sie am Freitag an unserem Jahrestreffen teilgenommen haben und sich so engagiert in die Veranstaltung, in die Vereinsbörse und in die Gesprächsrunden eingebracht haben. Wir sind begeistert von Ihren Beiträgen und Ihrem Engagement.

Wir als Ihr Dach- und Fachverband sind stolz und schätzen uns glücklich, dass Sie unsere Partner sind. Wir freuen uns auf kommende Veranstaltungen und Begegnungen und hoffen, dass wir Sie weiterhin gut unterstützen, vernetzen und beraten können. Bitte kommen Sie dafür auf uns zu, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.“

Ulrike Dietrich

Rolf-Reiner Zube

Vorstand

Clausewitz in Düsseldorf – August 2023

Ende August fand in Düsseldorf die Mannschafts-Weltmeisterschaft im Schnellschach statt.
Mannschaften aus der ganzen Welt trafen sich in der Rheinmetropole. Die gesamte Weltspitze, außer dem amtierenden Weltmeister, wollte dabei sein.Auch eine Mannschaft aus Sachsen-Anhalt erhielt vom Internationalen Schachverband das Startrecht. Eine Mannschaft mit Spielern aus der Region Magdeburg wollte sich mit den Stars messen. Unter der Bezeichnung „MagdeBurg and friends“ gingen sie an den Start.
Kapitän der Mannschaft war der Burger Schachspieler Bernd Domsgen.

Als Mitglied des Vorstandes der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. hatte er die Idee, dass auf den Polo-Shirts auch das Wappen unseres Vereins zu sehen sein muss.

So konnten 380 Schachspieler aus den USA und Russland, aus Frankreich und Indien, genauso wie aus Armenien und Nigeria unseren Verein kennen lernen. Die „MagdeBurger“-Spieler schickten Fragende immer zu ihrem Kapitän.  

So präsentierte sich die Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. in der ganzen Welt.           

Bernd Domsgen

Vorstand    

                                                                                    

Kranzniederlegung zum Geburtstag Carl von Clausewitz

Traditionell ist der Geburtstag des Burger Sohnes, Carl von Clausewitz, am 1. Juli ein Feiertag für die Burger Clausewitz Freunde. Auf Initiative der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. fand deshalb am Sonnabend ein feierlicher Akt der Kranzniederlegung an der Gedenk- und Grabstätte auf dem Burger Ostfriedhof statt. Unterstützt wurde der Verein von der Reservistenkameradschaft „Generalmajor Carl von Clausewitz“ und vom Kameradenkreis FJB/LSR 40 „Carl von Clausewitz“. Mit kurzen und einprägsamen Worten informiert der Vorsitzende des Vereins, Dr. Rolf-Reiner Zube, die Teilnehmer der Veranstaltung über das Leben und Wirken des Philosophen und Schriftstellers und richtete einen Blick auf die Aktualität seiner Ideen.

 Mit freundlichen Grüßen  

Rolf-Reiner Zube   und Bernd Domsgen     

Nachdem die mobile Clausewitz-Ausstellung im vergangenen Jahr in der Sparkasse des Jerichower Landes zu sehen war, fand diese nun in der Aula des Burger-Roland-Gymnasiums für einige Zeit ihren Platz. Der Schulleiter des Gymnasiums, Herr Dreher, eröffnete die Ausstellung persönlich und bedanke sich bei der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. für deren heimatgeschichtliches Arrangement.

In zwischen ist die Ausstellung wieder abgebaut. Deshalb haben wir uns besonders über den folgenden Beitrag in der Schülerzeitung gefreut.

Foto: Bernd Domsgen

„Von Mitte November bis zu Beginn der Winterferien informierte in der Aula 2 des Burger-Roland-Gymnasiums eine Ausstellung über das Leben und das Wirken des Carl von Clausewitz. Herr Domsgen von der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. stellte Rollups auf, die unsere Schüler mit Informationen versorgten. 
Von Herrn Dr. Kannmann erhielten die Schüler Aufgaben zur Ausstellung, sodass sich jeder mit dem Wirken des Philosophen, Historikers und Schriftstellers intensiv beschäftigen konnte.
Da Clausewitz in Burg geboren wurde, gibt es natürlich zahlreiche Spuren von ihm in der Stadt.
In der Kirche Unsere Lieben Frauen wurde er getauft, an der Stelle seines Geburtshauses in der Großen Brahmstraße befindet sich heute ein Gedenkstein und in den Ihlegärten wurde im Zusammenhang mit der LAGA 2018 eine Skulptur von Clausewitz als Lehrer und Erzieher des Prinzenpaares aufgestellt.
Aber auch das Café Clausewitz im Marktkauf Burg erinnert an ihn und lädt zu einem kleinen Imbiss ein.
Schließlich befindet sich auf dem Ostfriedhof die letzte Ruhestätte des Carl von Clausewitz und seiner Ehefrau Marie, geborene Gräfin von Brühl. 1971 wurden ihre Gebeine von Breslau nach Burg überführt und fanden hier ihre letzte Ruhe.
Wir Schüler des Burger-Roland-Gymnasiums bedanken uns bei Herrn Domsgen und der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. für die interessante Ausstellung, die uns dazu anregte, mehr über diese Persönlichkeit der Stadt Burg zu erfahren.

Redaktion Schülerzeitung „Unzensiert“

187. Todestages von Marie von Clausewitz

Am 28.01.2023, jährt sich zum 187. mal der Todestag von Marie von Clausewitz. Marie verstarb am 28.01.1836 in Dresden. Sie vollendete das große Werk ihres Mannes. Mit einem Blumengesteck ehrten Mitglieder des Vorstandes der Forschungsgemeinschaft Marie von Clausewitz.

Clausewitz und die Clausewitz – Erinnerungsstätte erhalten eine Doppelseite in der taz vom 06.01. 2023

Am 25. November 2022 besuchte der Redakteur der taz, Thomas Gerlach die Clausewitz-Stadt Burg um einen Beitrag über den Philosophen und Militärtheoretiker Carl von Clausewitz in der taz zu veröffentlichen. Das Ergebnis ist beachtlich!! Herr Gerlach schrieb uns vor der Veröffentlichung seines Artikels folgende Mail:

Lieber Herr Domsgen, lieber Herr Zube,

anbei das PDF-Dokument der heutigen taz-Seiten 4 und 5 mit meinem Artikel zu Ihrer freien Verwendung. Zeitungen aus Papier sende ich Ihnen nächste Woche zu. Ich hoffe, Sie finden sich in dem langen Text (der noch viel länger hätte werden können) wieder. Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Engagement. Vielleicht melden sich noch Kollegen anderer Medien, angeregt durch meinen Beitrag, bei Ihnen für einen Besuch an. So etwas kommt durchaus vor. Burg und Clausewitz bekämen noch mehr Publizität. Das wäre sehr zu wünschen. Ich habe bei dieser Recherche sehr viel gelernt. Im Nachhinein wundere ich mich selber, warum Clausewitz in Burg (und wohl auch in Sachsen-Anhalt) nicht mehr Raum im öffentlichen Bewusstsein bekommt. In sieben Jahren ist 250. Geburtstag, da müsste man heute mit Planungen beginnen und ein Clausewitz-Denkmal in der Stadtmitte als ein Ziel wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Sie können das als Ehrenamtliche natürlich nicht stemmen. Das Bewusstsein, was da für ein großer Geist in dem kleinen Burg geboren wurde, müsste insgesamt wachsen – in der Verwaltung, in der Politik, überhaupt in der Öffentlichkeit.

Herzliche Grüße

Thomas Gerlach

Autor: Thomas Gerlach, Bilder: Herr König, Quelle, taz vom 06.01.2023

Die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. bedankt sich herzlich bei Thomas Gerlach und der taz für diesen informativen Artikel.

Rolf-Reiner Zube

Vanya Bellinger promovierte im August 2022 erfolgreich am King´s College in London

Am 22. August 2022 promovierte das Mitglied unserer Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V., Vanya Eftimova-Bellinger am King´s College in London. Die Vorsitzende der Prüfungskommission war Frau Prof. Dr. Beatrice Heuser, welche die Dissertation ohne Empfehlung und Redivierungen akzeptierte. Die Kommission hat empfohlen ihre Arbeit baldmöglichst zu veröffentlichen. Nun haben wir auch eine Doktorin in unserem Verein.

Mit dieser Qualifikation hat das „Naval War College“ Vanya eine neue Stellung angeboten. Diese Einrichtung gilt als die beste Militärschule und besonders als die „Clausewitz-Schule“ der amerikanischen Streitkräfte.

Wir sind stolz auf Dich, Vanya

Lesung von Frau Henscheid in Burg

Auf Einladung der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. weilte Frau Henscheid in Burg. Am Dienstag, den 21.06.2022, führte Bernd Domsgen unseren Gast durch Magdeburg. Ziel waren das Kultur-Historische Museum, der Dom und die Festungsanlagen der Stadt Magdeburg. Natürlich war das nur ein Ausschnitt. Der Abend endete in einem Restaurant an der Elbe.

Am Mittwoch war dann die Stadtbesichtigung in Burg. „Auf die Spuren der Familie Clausewitz“ begaben wir uns am Vormittag. Die Grabstätte von Carl und Marie von Clausewitz war der erste Anlaufpunkt. Frau Henscheid war erstaunt, dass im Geburtsort des Carl von Clausewitz auch seine Grabstätte ihren Platz gefunden hat, obwohl er in Breslau im Jahre 1831 verstarb. Der Besuch der Kirche Unserer lieben Frauen folgte. Gabi Zube erläuterte uns die Kirche und zeigte das Taufbecken des Carl von Clausewitz. Hier geht ein Dankeschön an Pfarrer Gümbel, dass er diese Besichtigung außerhalb der Öffnungszeiten ermöglichte. Weiterhin besuchten wir die Tafel der Historienwanderer am Rolandplatz, die Clausewitz-Statue in den Ihlegärten, sowie den Gedenkstein in der Großen-Brahm-Straße, wo einst das Geburtshaus des Burger Sohnes stand.

Um 17.00 Uhr fand dann die Lesung der Frau Henscheid unter dem Thema „Familie Gneisenau und Clausewitz – aus Briefen“ statt. Frau Henscheid beschäftigt sich seit 15 Jahren mit dem Transkribieren der Briefe des Generalfeldmarschalls Gneisenau an seine Frau Karoline. Diese hat sie in 4 dicken Bänden veröffentlich. In dem Büchlein „Gneisenau -auf den Spuren eines Kriegers in Preußen und Polen“ hat sie ihre Erkenntnisse zusammengefasst.

Archiv Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.

Das Interesse für die Veranstaltung war groß. Auch der Clausewitz – Preisträger der Stadt Burg, Dr. Andree Türpe, lies es sich nicht nehmen zu dieser Lesung nach Burg zu kommen. Gefreut haben wir uns auch über den Besuch von Frau Antonia Beran aus Genthin, Frau Dorothea Iser aus Niegripp und der Leiterin der Bibliothek, Frau Maria Sonnabend. Die vielen Fragen der Zuhörer zum Abschluss der Lesung ließen erkennen, dass die Ausführungen der Autorin sehr interessant waren.

Frau Henscheid hat im Hotel Carl von Clausewitz übernachtet und das Frühstück am Donnerstag gab es im Cafe Clausewitz. Wie kann es anders sein: ein Clausewitz – Frühstück.

Frau Henscheid war sehr angetan von den Leistungen unseres Vereins in der Stadt Burg und würde gern wieder kommen. Sie plant gerade die Herausgabe der Briefe der Karoline von Gneisenau an ihren Mann im Jahre 1831.

Wir würden uns freuen.

Bernd Domsgen

Foto: Archiv Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.


Die Burger Volksstimme berichtet von der 14. Burger Museumsnacht / Bild und Text: Volksstimme

Die Forschungsgemeinschaft beteiligte sich mit dem Thema:

Die Umbettung des Carl von Clausewitz und seiner Frau Marie von Clausewitz von Breslau nach Burg

an der 14. Burger Museumsnacht.

Am 19. November 2021 jährt sich zum 50-zigsten Male ein Ereignis, welches die Stadt Burg beschäftigen sollte – die Umbettung des größten Sohnes der Stadt Burg von Wroclaw in seine Heimatstadt.

Die Gerüchteküche brodelte lange, aber auch bewusste Falschmeldungen wurden in die Welt gesetzt, um einen Mythos für die Umbettung zu schaffen.

Als ich zu dem Clausewitz-Freundeskreis stieß, hieß es noch, dass beide Carl und Marie von Clausewitz mumifiziert in einem Eichensarg liegen. Er in seiner blauen Uniform, den Säbel an der Seite und neben ihm seine Frau in einem schwarzen Samtkleid, im Deckel des Sarges eine Scheibe aus Glas. Das war schwer zu glauben!

Olaf Thiel und ich wollten uns mit dieser Geschichte nicht abfinden und suchten den Kontakt zu Zeitzeugen. Generalmajor a.D. Professor Reinhard Brühl, der Redner an der Grabstätte 1971 berichtete uns von seinen Eindrücken.

Dann entschloss sich Olaf Thiel einmal das Bundesarchiv anzuschreiben.

Und wir bekamen Kopien von Dokumenten des Ministerrates der DDR!

Auf dem Leichenpass auf, der schon in der Ausstellung zu sehen war,  ist der  Name des damaligen Vize-Konsul in Wroclaw – Dr. Jürgen Herrmann. Wir entschlossen uns, ihn zu suchen, und wir fanden ihn. Wir trafen uns einige Male. Die Volksstimme berichtete darüber.

Für uns war es dann schon überraschend, dass dieser Volksstimme-Artikel weltweit nachgefragt wurde.

Dr. Türpe und Dr. Hermann im Gespräch / Foto: Domsgen

Deshalb freuten wir uns, Dr. Jürgen Herrmann zur 14. Burger Museums-Nacht begrüßen zu dürfen.

Und wir durften auch den herausragenden Clausewitz-Kenner, Dr. Andree Türpe aus Berlin begrüßen. Den Burgern ist er als Clausewitz-Preisträger der Stadt Burg bekannt.

Beide beantworteten die vielen Fragen der Zuhörer zu den Ereignissen im Jahre 1971.

Dr. Jürgen Herrmann berichtete, wie er einen Anruf aus Berlin erhielt, mit dem Auftrag auf dem kleinen Militärfriedhof in Wroclaw das Clausewitz-Grab zu finden. Alles war streng geheim. So machte er sich mit seinem Fahrer auf den Weg, um die Grabstätte zu finden. Für ihn überraschend, dass schon der erste befragte Friedhofsmitarbeiter Bescheid wusste, das jemand exhumiert werden sollte.

Dr. Andree Türpe betonte, dass in den ersten Unterlagen kein Wort über Marie von Clausewitz verloren wurde, sondern in den Dokumenten ersichtlich ist, dass über Marie erst einmal nichts an die Öffentlichkeit dringen sollte. In seinem Buch „Der vernachlässigte General?“ hat er sehr schön den Bericht des Berliner Bestattungsinstituts abgedruckt.

Auf die Frage, ob Bilder damals in Wroclaw gemacht wurden, verneinte dies der ehemalige Vizekonsul. Ihm sei da nichts bekannt.

Die Überführung der sterblichen Überreste erfolgte dann am 24. März 1971. Die feierliche Beisetzung war erst im November 1971.

Interessant, dass die Burger Stadtväter damals an Clausewitz kein besonderes Interesse hatten. Im Jahre 1971 verstarb der Burger Kommunist Hermann Matern und für ihn sollte ein Museum oder Gedenkstätte errichtet werden. Die Stadtoberen konzentrierte sich darauf, da war ein preußischer General Nebensache.

Wer im Nachhinein noch mehr wissen möchte, lese das interessante Buch von Dr. Andree Türpe.

Olaf Thiel und Bernd Domsgen bedankten sich zum Abschluss der Museumsnacht bei den Gästen und überreichten ihnen jeweils einen Präsentkorb. Dabei wurden schon die nächsten gemeinsamen Projekte besprochen.

Foto: Domsgen

Bernd Domsgen im Oktober 2021

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Auf Einladung der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V., wird am 20. September der ausgewiesen Clausewitz- Experte Professor Dr. Christian Th. Müller sein im Jahr 2021 erschienenes Buch „ Clausewitz verstehen“ in Burg vorstellen.

Christian Th. Müller, 1970 geboren, war Unteroffizier in der NVA, studierte Neuere und Neueste Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er promovierte 2001 an der Universität Potsdam.

2010 habilitierte er sich für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam und wurde Privatdozent. Von 2013 bis 2015 vertrat er die Professur für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt ebendort. 2016 wurde er freier Mitarbeiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg. Er forscht u. a. zum Kalten Krieg, zur Militärgeschichte der Neuzeit und zur Militärsoziologie.

Prof. Müller stellt in seinem Buch „Clausewitz verstehen“ die-vorläufige – Quintessenz seiner über 25-jährigen Beschäftigung mit Clausewitz dar. Seit dem Sommersemester 2002 führt er Clausewitz-Seminare an den Universitäten Potsdam und Hamburg durch.

In seinem Vortrag in Burg wir Prof. Müller neben der Vorstellung seines Buches auch auf den Zusammenhang von Politik und Kriegführung, sowie auf die Kriege des 21. Jahrhunderts eingehen.

Die Besucher der Veranstaltung erwartet damit ein interessanter und spannender Vortrag in welchem der Bogen von „Clausewitz“  hin zu den aktuellsten politisch-militärischen Ereignissen gespannt wird.

Frau Dr. Christine von Brühl liest aus ihrem Buch: Schwäne in Weiß und Gold

Auf dem I. Burger Carl von Clausewitz Kolloquiums im September 2020 sprach Frau Dr. v. Brühl vor dem anwesenden Publikum über die Familiengeschichte der Brühls und Clausewitz im 19. Jahrhundert.

Frau Dr. von Brühl während ihres Vortrages auf dem Burger Clausewitz Kolloquium im September 2020 in Burg.

Dieser spannende und informative Vortrag wurde von allen Beteiligten mit großem Interesse aufgenommen. In einem daraufhin folgenden Gespräch machte Frau Dr. v. Brühl dem Vorstand der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. den Vorschlag, ihr im Jahr 2021 erscheinendes Buch „Schwäne in Weiß und Gold“ in einer öffentlichen Lesung in Burg vorzustellen.

Der Vorstand war von diesem Angebot sofort begeistert und stimmte zu.

Mit der Lesung, einer noch lebende Nachfahrin der Ehefrau des weltbekannten und in Burg geboren Philosophen und Militärschriftstellers Carl von Clausewitz eröffnet sich den Burger Clausewitzfreunden sowie allen interessierten Bürgern die einmalige Chance, interessante Informationen über die Familiengeschichte der Ehefrau von Carl von Clausewitz aus „erster Hand“  dargeboten zu bekommen.

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des MIKROKULTURFONDS Sachsen-Anhalt und in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule des Jerichower Landes in Burg statt, beiden Institutionen sei dafür herzlich gedankt.
Für den Vorstand
Rolf-Reiner Zube

Anlässlich des 241. Geburtstages Carl von Clausewitz lud die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung auf den Burger Ostfriedhof ein. Die Forschungsgemeinschaft gedachte auf  dieser Veranstaltung der Bedeutung des größten Sohnes Burgs als Philosoph, Militärschriftsteller und Reformer. Clausewitz Werke üben nach wie vor eine große internationale Anziehungskraft aus.

Foto: M. Kraus

An der Gedenkveranstaltung nahmen unter anderem der Landrat des Jerichower Landes Herr Dr. Steffen Burchard, der designierte Bürgermeister Burgs Herr Philipp Sievert, der Leiter des  Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr Herr Oberstleutnant d.R. Joachim-Friedrich von Witten sowie Mitglieder des Stadtrates und der lokalen Politik der Stadt Burg sowie Vertreter von Vereinen und private Besucher teil.

Die Gedenkveranstaltung fand am Sonnabend, dem 03. Juli 2021 um 15:00 Uhr am Grab der Familie Clausewitz auf dem Burger Ostfriedhof statt.

Foto: M. Kraus

Verleihung des 13. Carl von Clausewitz – Preises der Stadt Burg, postum an Herrn Prof. Paret in der Burger Clausewitz Erinnerungsstätte

Foto: Mario Kraus

Am 26. Mai 2021 fand die zur festen Tradition gewordene Preisverleihung des Carl von Clausewitz – Preises der Stadt Burg, Corona-Pandemie bedingt nicht wie gewohnt in dem Festsaal des Historischen Rathauses der Stadt Burg statt, sondern wurde als  „Hybridveranstaltung“ in der Burger Clausewitz- Erinnerungsstätte durchgeführt.

Dieses Format der Preisverleihung, bestehend aus einem „kleinen Teilnehmerkreis vor Ort“ und der Übertragung der Veranstaltung mittels „ ZOOM“ war für die Organisatoren Neuland und damit auch  eine technische und organisatorische Herausforderung, die es zu meistern galt.

In der Burger Clausewitz Erinnerungsstätte waren an diesem Nachmittag nur folgende Personen anwesend:

  • Frau Aimèe Paret mit ihrem Ehemann Herrn Dr. Wolfgang Fink, sie hat postum für Ihren am 11. September 2020 verstorbenen Vater, Herrn Prof. Peter Paret den Clausewitz Preis entgegengenommen.

Als Repräsentanten der Stadt Burg waren anwesend:

  • der amtierende Bürgermeister von Burg,  Herr Jens Vogler.
  • der Pressesprecher der Stadt und Leiter des Büros des BM Herr Bernhard Ruth.

Herr Vogler und Herr Ruth haben den Carl von Clausewitz Preis an Frau Paret überreicht.

Weiterhin waren noch anwesend:

  • Romeo Stellmacher, Vertreter des Freundeskreise Carl von Clausewitz und der Bundeswehr des Standortes Burg
  • Dr. Rolf-Reiner Zube, Leiter der Clausewitz Erinnerungsstätte.

Mittels einer „Liveschaltung per ZOOM“ verfolgten viele Gäste deutschlandweit das Ereignis, per Internet an ihren Bildschirmen zu Hause.

Foto: Mario Kraus

Die Preisverleihung wurde pünktlich um 15:00 Uhr mit einem kurzen Ausschnitt des Klavierkonzerts Nr. 21 von Wolfgang Amadeus Mozart begonnen. Begrüßt wurden die anwesenden Gäste durch den Leiter der Erinnerungsstätte, Herrn Dr. Rolf-Reiner Zube.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff ließ es sich nehmen, sich in einer bewegenden, persönlichen Videobotschaft an Frau Paret zu wenden und die Leistungen ihres Vater zu würdigen. 

Herr Jens Vogler, amtierender Bürgermeister der Stadt Burg ergriff anschließend das Wort um die besonderen Leistungen von Herrn Prof. Peter Paret sowie sein persönliches Engagement bei der Traditionspflege um Carl von Clausewitz im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeiten an verschieden internationalen Instituten, zuletzt am Institut for Advance Study in Princeton USA zu würdigen.

Das  Hornkonzert Nr. 4 (dritter Satz) ebenfalls von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert, leitete dann zur feierlichen Verleihung des Carl von Clausewitz Preise über.

Die Laudatio für Professor Peter Paret sprach Dr. Rolf-Reiner Zube.

Anschließend nahm Frau Paret, für ihren verstorbenen Vater, den 13. Carl von Clausewitz Preis der Stadt Burg entgegen.

Mit bewegenden Worten bedankte sich Frau Paret im Namen ihres Vater und der gesamten Familie für diese Würdigung und Anerkennung der Ergebnisse der Arbeit ihres Vaters durch die Stadt Burg und alle Burger Clausewitz Freunde.

Die gelungene Veranstaltung fand nochmal mit festlichen Tönen des Großen Komponisten Mozart ihren würdigen Abschluss.    

        

Foto: Zube

Am 28. Januar 2021 jährt sich zum 185. mal der Todestag von Marie von Clausewitz, geb. Gräfin von Brühl

Marie von Clausewitz – Gert Wiedenbeck (1941-2020); dieses Bild befindet sich in der Burger Clausewitz Erinnerungsstätte

Am 28.Januar 1836 verschied Marie von Clausewitz, Geb. Gräfin von Brühl, in Dresden. Aufgebahrt wurde sie in der Dreikönigs-Kirche in der sächsischen Hauptstadt. Am 1. Februar 1836 wurde die Leiche in Seifersdorf „mit einfacher, sehr erbaulicher Feierlichkeit“ beigesetzt. Ihre Dresdner Begleiterin Luise Hensel vermerkte in ihrem Tagebuch: „……………ich haben die liebe Hülle bis in die Gruft hinab begleitet, wo sie unter dem Altare der kleinen hübschen, alterthümlichen Kirche zwischen den Eltern ihres ihr so werthen Vetters ruht.“

Später wurde sie in Breslau an der Seite ihres Gatten Carl von Clausewitz bestattet. Seit dem Jahre 1971 ruhen die sterblichen Überreste des Ehepaares auf dem Ostfriedhof in Burg.

Marie von Clausewitz war die Enkelin des durch seine Prachtbauten und Kunstsammlungen bekannten sächsischen Ministers, Reichsgrafen Heinrich von Brühl. Sie wurde in Warschau 1779 geboren, kam in jungen Jahren nach Berlin, wo ihr Vater, Generalleutnant Karl Adolf Graf von Brühl, als militärischer Erzieher des preußischen Kronprinzen, dem späteren König Friedrich Wilhelm III. , berufen wurde.

Im Jahre 1810 vermählte sich Gräfin von Brühl mit dem preußischem Major im Generalstab, Carl von Clausewitz. In 21 glücklichen Jahren war sie nicht nur die liebevolle treue Gattin, sondern auch die Vertraute seiner militärischen Studien gewesen. Der Generalfeldmarschall Graf von Gneisenau gibt ihr das Lob einer „hochgebildeten Frau mit einem edlen und großen Herzen“. So porträtierte die vielseitig begabte Marie auch ihren Freund Gneisenau.

Nach dem Tode ihres Ehemannes gab Marie die „Hinterlassenen Werke des Generals Carl von Clausewitz“ heraus. 8 Bände hat sie von 1833 – 1835 redigiert, die restlichen 2 Bände gab nach ihrem Tod der Freund der Familie, Graf von der Groeben, heraus.

Von 1832 an betätigte sich Marie am Hofe des Prinzen Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I. Hier war sie für die Erziehung des Kronprinzen Friedrich verantwortlich. Der Biograph des Kaiser Friedrich III. , Martin Philippson, stellte fest: „Die eigentliche sittliche Leitung des kräftig aufblühenden, geweckten und lebhaften Knaben hatte Frau von Clausewitz in Händen.“

In der 2. Hälfte des Jahres 1835 erkrankte Marie. Auf Anraten ihres Vetters Karl Graf von Brühl reiste sie mit Luise Hensel nach Dresden. Sie bezogen Quartier im Gasthaus „Blauer Stern“. Das Portal des Gasthauses ist trotz der Zerstörung Dresdens im Jahre 1945 erhalten geblieben. Leider verstarb sie schon nach 8 Tagen in der Residenzstadt.

Bernd Domsgen im Januar 2021

Dreikönigs-Kirche in Dresden, Foto: Bernd Domsgen
Portal Blauer Stern in Dresden, Foto: Bernd Domsgen

Anlässlich des 189. Todestages Carl von Clausewitz am 16. November 2020 legten Repräsentanten der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. und der Burger Reservistenkameradschaft Generalmajor Carl von Clausewitz am Grab des preußischen Generalmajors feierlich Blumengebinde nieder. Die für den 16. November geplante feierliche Kranzniederlegung und anschließende Verleihung des Burger Carl von Clausewitz Preises musste auf Grund der Corona-Pandemie leider entfallen.

189. Todestag Carl von Clausewitz Foto: Archiv Dr. Zube
189. Todestag Carl von Clausewitz Foto: Archiv Dr. Zube
189. Todestag Carl von Clausewitz Foto: Archiv Dr. Zube

Ein Rückblick auf das 1. Burger Clausewitz-Kolloquium

Ein erfolgreiches Kolloquium ist Geschichte.
Unser Landrat Dr. Steffen Burchhardt eröffnete das 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 und zeigte in seiner Rede auf, welche hervorragende Persönlichkeiten aus unserer Region kamen.

Der Landrat Dr. Burchardt eröffnetet am 04.09.2020 das 1. Burger Clausewitz-Kolloquium, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt


Bettina von Clausewitz (Journalistin aus Essen) – eine Moderatorin von Format, lenkte geschickt unsere Referenten:
            Ulrich Kleyser (Hannover)
            Dr. Jacek Jedrysiak (Polen – Breslau)
            Dr. Christine Gräfin von Brühl (Berlin)
            Vanya Eftimova-Bellinger per ZOOM (USA – Alabama)
            Dr. Sebastian Schindler (München)
            Dr. Andreas Herberg-Rothe per ZOOM (Fulda)
            Dr. Andree Türpe (Berlin)
            Dr. Harald Potempa (Potsdam)

Frau Bettina von Clausewitz moderierte das Kolloquium, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Gäste aus der ganzen Bundesrepublik besuchten das 1. Burger Clausewitz Kolloquium, so zum Beispiel:
            Dr. Walrab Freiherr von Buttlar (Berlin)
            Dr. Jürgen Herrmann (Biesenthal)
            Dr. Oliver Corff (Berlin)
            Ulrike Hantsche (Seifersdorf bei Dresden)
            Julian Kaiser (Giessen)
            Benjamin von Clausewitz (Marburg)
            Paul Werner Wagner (Berlin)
            Antonia Beran (Genthin)

18 Schüler und Frau Radde vom Burger Roland-Gymnasiums wollten bei den Auftritten ihrer Mitschüler (12. Klasse) dabei sein.

Schüler der Burger Roland-Gymnasiums belebten die Veranstaltung mit mehreren Beiträgen, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Bettina von Clausewitz, Moderatorin, per Mail:

Lieber Herr Domsgen, lieber Herr Dr. Zube, 
…. danke vielmals für Ihre Feedback-Mail und für die „Blumen“ zur Moderation, freut mich, dass alles zusammen eine gelungene Veranstaltung war.
So habe ich es auch empfunden. Und Frau v. Brühl hat mir auch dahingehend geschrieben.
Nur schade, dass nicht mehr Menschen am Kolloquium teilgenommen haben, bei dem großen Aufwand, aber immerhin doch eine ganze Reihe.
Und das „Nachgefragt“ ist sicher noch mal eine Bereicherung gewesen, gut dass Sie die Anregung aufgenommen haben.
Mir ist aber auch deutlich geworden: Clausewitz ist längst nicht ausdiskutiert. 

Bei einer anderen Gelegenheit könnte ich mir deshalb gut vorstellen, auch Stimmen aus weiteren Disziplinen wie etwa Wirtschaftspsychologie, Politik und Pädagogik mit einzubeziehen. 
Spannend wären ergänzend sicher auch Leute, die Clausewitz ganz praktisch und aktuell in andere Handlungsfelder umsetzen.

mit herzlichen Grüßen
BvC
 Bettina v. Clausewitz
Journalistin

Dr. Andree Türpe, Vortrag in der Stadthalle:

Es ist ein ungewöhnliches Kolloquium.
Ich habe noch nie erlebt,
dass ein Kolloquium von Schülern des Gymnasiums begleitet wird,
dass ein Kolloquium von einer Stadt unterstützt wird,
dass ein Kolloquium von einer Forschungsgemeinschaft getragen wird.
Großen Glückwunsch an alle die das Projekt enthusiastisch mitgetragen haben.
Es ist wirklich etwas Neues.  
Eine Zusammensetzung von:
Wissenschaft
            Junge Kunst
            Ein bisschen Unterhaltung
            Und Marketing von neuen Büchern

Dr. Türpe

Während des Kolloquiums verfolgten die Gäste aufmerksam die Beiträge der Referenten, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Frau Dr. Christiene Gräfin von Brühl, per Mail:

Sehr geehrter Dr. Zube,
herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Tagen. Das 240.
Clausewitz-Kolloquium war ein Höhepunkt dieses Jahres, und Burg verdankt
Ihrem persönlichen Einsatz, dass alles reibungslos abgelaufen ist.
Herzlichen Dank auch für Ihre Unterstützung bei meinem Vortrag.

Mit besten Grüßen,

Christine von Brühl

Dr.  Christian Schindler, Uni München, per Mail:

Lieber Herr Domsgen, 
ich sitze nun im Zug nachhause mit dem angenehmen Gefühl, an einem produktiven, inspirierenden und herzlichen Austausch teilgenommen zu haben.
Ich habe gerade auch in der wirklich schönen Zeitschrift der Schüler des Roland-Gymnasiums geschmökert. Mein Kompliment für Beiträge und Zusammenstellung!! Das ist wirklich gut gelungen und hat viel Spaß gemacht, die Foto-Story, die Gedichte, die Texte, die Gedanken. Gerne können Sie das den Lehrerinnen ausrichten!

Herzliche Grüße
Ihr

Dr. Sebastian Schindler

Oberstleutnant Dr. Harald Fritz Potempa, per Mail:
Sehr geehrter Herr Dr. Zube,
werter Kollege!
Dankeschön!
War doch eine tolle Sache und hat großen Spaß gemacht.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Harald Fritz Potempa
Oberstleutnant

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung waren die ZOOM Schaltungen in die USA zu Frau Bellinger und nach Fulde zu Dr. Herberg-Rothe. Hier ist gerade Frau Bellinger während ihres Vortrages aus Alabama zu sehen, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Vanya Bellinger, per Mail:
Lieber Rolf-Reiner, 
Ich hatte so viel Spass bei der Präsentation, dass ich mir dachte wie schön es wäre auch am Samstag dabei zu sein. Hätte ich aber früher daran gedacht! Ich lese die Beiträge sowieso im Clausewitz Jahrbuch. 
Grossartige Veranstaltung! Müssen wir nochmals tun, wenn man wieder reisen darf ?

Schöne Grüsse, 
Vanya  

Dr. Jacek Jedrysiak (Wroclaw), per Mail:

Lieber Herr Domsgen,
eine Teilnahme am 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 war für mich echte Ehre und Vergnügen. Dank Ihrer Gastfreundlichkeit hatte ich fantastische Möglichkeiten sowohl Clausewitz Grab und Haus zu besuchen, als auch viele interessante und wünschenswerte Kontakte mit anderen eingeladenen Forschern aufzunehmen. Besonders hochschätze ich ein Treffen mit Ihnen und andere Mitglieder von FG Clausewitz Burg e.V.. Sie bilden geniale Mannschaft! Und ich bin stolz, dass ich helfen konnte, mit ihnen Clausewitz zu würdigen.

Ich hoffe, dass ist ein Beginn für sehr fruchtbare Zusammenwirken ist!
Ich gratuliere sehr professionell organisierte Konferenz, welche man wie Muster behandeln kann.

Mit freundlichen Grüßen

Jacek Jedrysiak

Frau Dr. von Brühl, Frau von Clausewitz und Dr. Zube im Gespräch, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Pfarrer in Burg, Peter Gümbel per WhatsApp:

„Das war ja super von Euch organisiert! Das macht Euch so schnell keiner nach!!!“

Oberst a.D. Ulrich Kleyser, Mitglied der Clausewitz Gesellschaft e.V.  und Referent: schriftliche Widmung in der Festschrift:

„Mit herzlichem Dank für die organisatorisch wie thematisch großartige Tagung“

Ulrich C. Kleyser

Tragisch und enttäuschend, dass kein Burger Stadtrat Interesse an der Veranstaltung zeigte. Die Stadträte Engel, Summa, Lauenroth und Dr. Udo Vogt hatten im Vorfeld ihre Nichtteilnahme bedauert und wünschten dem Kolloquium einen vollen Erfolg.

Aber auch die Mitglieder des Kulturausschusses der Stadt blieben leider geschlossen diesem kulturellem Höhepunkt der Stadt Burg fern.

Die Organisatoren

Bernd Domsgen und Dr. Rolf-Reiner Zube

Artikel der Burger Volksstimme zur Eröffnung des Burger Clausewitz-Jahres am 29.01.20