Der Verein „Burger Freundschaftskreis“, der sich um die Städtepartnerschaften mit Israel, Frankreich und Gummersbach kümmert besuchte am 31. Mai 2025 die Clausewitz-Erinnerungsstätte

In diesem Jahr war die Stadt Burg Ausrichter des Treffen und das Himmelfahrtswochenende war dafür vorgesehen. Am Samstag, dem 31.Mai fand vormittags eine Stadtführung durch die Altstadt statt und danach war ein Besuch der Clausewitz -Erinnerungsstätte für alle Teilnehmer der Städtepartnerschaft vorgesehen.

Herr Luc Janière, Mitglied des Vereins für die Internationalen und Nationalen Austausche von La Roche-sur-Yon hielt in der Erinnerungsstätte folgenden, bemerkenswerten Vortrag zu Clausewitz:

Übersetzung ins Deutsche des Textes, der am 31.Mai in der Erinnerungsstätte Carl von Clausewitz vorgelesen worden ist.

 Carl von Clausewitz : Einige Wörter über sein Leben und sein Werk

  Johann Wolfgang Goethe hat es geschrieben : «  Ich bin ein Mensch und das heißt : ein Kämpfer sein. »

Die Idee, die man sich von einer gerechten Welt vorstellt, ist im allgemeinen die Idee einer Welt im Frieden. So aber vergisst man, dass die Verwirklichung einer gerechten Welt das Ergebnis eines alltäglichen Kampfes ist, das immer wieder in Frage gestellt wird. Die Gerechtigkeit kann eigentlich kein einfacher Erwerb sein ; sie ist eher eine ständige Forderung. Die Kriege, die seit dem Beginn der Menschheit stattgefunden  haben und noch jetzt andauern, zeigen offensichtlich, wie die wirkliche Welt aus Ungerechtigkeiten gemacht wird, welche die einzigen wahren Ursachen der Kriege sind.

Carl von Clausewitz ist im Jahre 1780 in Burg, bei Magdeburg, geboren. Er hat die Schule dieser Stadt besucht. Sein Vater war Offizier der Preußischen Armee und Carl selbst ist mit zwölf Jahren ins Preußische Heer als Fahnenjunker eingetreten. Er hat seine militärische Karriere unter schwierigen Bedingungen verfolgt. Indem er zuerst gegen die revolutionären, französischen Heere, dann gegen die napoleonischen Armeen an Feldzügen teilnahm, die von Preußen geführt wurden, hat er das Unheil der Preußischen Armee 1806 in Jena und in Auerstedt erlitten ; diesen Niederlagen zufolge blieb er ein Jahre lang als Kriegsgefangener in Frankreich.

Da er bei seiner Rückkehr dem Besatzer die Unterwerfung verweigerte, ist er in das russische Heer übergetreten, wo er zum Oberstleutnant wurde und die napoleonische Taktik während des Feldzugs in Russland wie hauptsächlich den russischen Widerstand gegen Napoleon aufmerksam beobachtete. Er nahm am Feldzug von 1814 teil, der die Überreste des Großen Heers bis nach Paris zurückdrängte, und er lobte die militärischen Eigenschaften, die Napoleon bei diesem heldenhaften Feldzug mit Genie entfaltet hat.

Carl von Clausewitz war ein Militär und ein Theoretiker des Krieges. Er war auch ein wahrer Schriftsteller, dessen Geist von dem klassischen Gedanken geprägt wird. Was den Klassizismus seines Gedankens macht, ist bloß, dass er auf den rationalen Gedanken gegründet wird, aber immerhin den Anteil des Gefühls in den menschlichen Sachen nicht vernachlässigt. Diese Suche nach dem Gleichgewicht zwischen der Vernunft und dem Gefühl, zwischen der Überlegung und der Ahnung kennzeichnet den Gedanken von Clausewitz, der die menschliche Einheit und Ganzheit abzielt, indem sie alle Trennungen überwinden. So ist die Theorie ( der Gedanke ) die Wahrheit der Praxis ( der Tat ) und die Praxis die Wahrheit der Theorie.

Clausewitz war der Theoretiker der revolutionären, napoleonischen Kriege und wird es für die Nachwelt bleiben. Sein Werk «  Vom Krieg » bleibt ein Klassisches des militärischen Gedankens. Dieser gebürtige Burger hat folgendes geschrieben : «  Selten in Europa  gibt es den Frieden überall und niemals hat der Krieg in anderen Teilen der Welt aufgehört. » Carl von Clausewitz liebte den Frieden. Unter den Eigenschaften, welche ein Mensch im Krieg bewähren muss, in einem Krieg, der rechtfertigt sein kann, auch wenn er nie gut ist, hat Clausewitz die Gemütsstärke in ihre Mitte gestellt. Er schreibt, daß diese Gemütsstärke ihren Ursprung im Gefühl der Menschenwürde hält, die in jedem selbstbewußten Menschen besteht.

Luc Janière, Mitglied des Vereins für die Internationalen und Nationalen Austausche von La Roche-sur-Yon

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Eine Rose für die Dichter

Traditionell begehen im deutschen Sprachraum die Literaturfreunde am ersten Sonnabend des Monats Juni den „Dichterrosentag“. Damit ehrt man die toten Schriftsteller.

Die Mitglieder des „Pelikan e.V.“ verstehen sich als Erben der Burger Schriftsteller und organisierten den „Dichterrosentag“ auf dem Burger Ostfriedhof am Sonnabend, dem 7. Juni 2025. Der Einladung waren der Burger Bürgermeister Philipp Stark und die Leiterin der „Brigitte Reimann“ – Bibliothek, Maria Sonnabend, gefolgt. Auch ich schloss mich dem Literaturverein an. Dabei hatte ich 3 weiße Rosen mitgebracht.

An der Grabstätte der Brigitte Reimann eröffnete die Ehrenvorsitzende des „Pelikan e.V.“, Dorothea Iser, die Veranstaltung. Petra Taubert würdigte mit kurzen Worten das Erbe der Brigitte Reimann bevor jeder Teilnehmer eine Rose niederlegte.

Foto: Domsgen

Die zweite Station war das Grab von Otto Bernhard Wendler. Hier nutze Dorothea Iser die Möglichkeit über ihre Bekanntschaft mit der Ehefrau des Dichters zu erzählen. Und wieder legte jeder eine Rose nieder. Damit war die Veranstaltung eigentlich beendet.

Auf die bescheidene Anfrage, was ich mit der 3. Rose will, erlaubte ich mir die Bemerkung, dass auf dem Burger Ostfriedhof noch ein weiterer Schriftsteller seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Ich dachte da an den Burger Sohn Carl von Clausewitz. Die Resonanz der Mitglieder des „Pelikan e.V.“ war sehr positiv. Einige wollten unbedingt auch diese Grabstätte zum ersten Mal sehen.

So besuchten wir gemeinsam die Grabstätte des Carl von Clausewitz und seiner Frau Marie von Clausewitz, geb. Gräfin von Brühl. Ich erläuterte den Zuhörern, mein langjähriges Interesse für den Schriftsteller und Philosophen. Und wir legten wieder einige Rosen an der Grabstelle ab.

Fot: Domsgen

Ein wirklich würdiger Abschluss dieses Vormittags.

Bernd Domsgen                                                                                                                                                 Forschungsgemeinschaft                                                                                                                       Clausewitz – Burg e.V.

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Brief Nr. 35 (01.06.2025), Zum Russland – Ukraine- Krieg von Andreè Türpe

Andrèe Türpe

Brief Nr. 35 (01.06.2025)
Zum Russland – Ukraine- Krieg
(Infokurzbrief) ❗️❗️❗️

Die Ukraine hat in den letzten 24 Stunden 4 russische strategische Flugplätze der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte mit Drohnen angegriffen! Damit hat sie vollkommen bewusst einen Teil der russischen strategischen Atomwaffentriade als Ziel unter Beschuss genommen! Dabei sind mehrere strategische Atomwaffenträger vom Typ Tu-95 M zerstört bzw. schwer
beschädigt worden! Die wohlkalkulierten Angriffe erfolgten durch kleine, mit Sprengstoff beladene, Kamikaze-Drohnen, die von getarnten zivilen LKWs/Lieferwagen aus gestartet wurden.
Die Steuerung erfolgte über Repeater, die dort über Satellitenkommunikation installiert waren.
Folgendes erscheint mir bemerkenswert:
Anmerkungen:

1. Aus dieser Entfernung können die Drohnen nur über modernste und abgeschirmte Satellitenkommunikation gesteuert werden. Die Ukraine hat aber keine Satelliten. Es bietet sich an, dass der Ukraine geholfen wurde!
2. Eine derartige Steuerung funktioniert nur mit absoluter NATO-Unterstützung bzw. mit der Hilfe der USA!
3. Zweifellos handelt es sich bei diesen Angriffen um ein bewusstes Austaxieren russischer Duldsamkeit nach dem Motto – wie weit kann man bis unterhalb der Atomschwelle eskalieren ?!?!?
4. Denn offensichtlich wird hier versucht, einen Teil der russischen atomaren Gegenschlags-Triade bewusst auszuschalten! In dieser Form wurde die Auslösung eines Atomkrieges früher in den Planungsstäben gedacht.
5. Nach russischer Atomdoktrin beinhaltet ein derartiger Angriff, selbst auf nur einen Teil der Triade, den sofortigen atomaren Gegenschlag!
6. Mir will scheinen, die Ukraine und deren Hilfswillige (verdeckte oder offene) gehen bewusst dieses Risiko der Eskalation ein, um endlich einen „vollen“ NATO- Russland -Krieg vom Zaun zu brechen. Der ukrainische Geheimdienst versucht es seit längerer Zeit.
7. Der Kreml muss, um glaubwürdig zu bleiben, reagieren. Jetzt hängt von der Reaktion Russlands alles ab. Hoffen wir auf eine Weise Entscheidung des Kremls!

Bis zum Brief Nr. 36
C.v.C.
👻

PS: Weiterleiten ausdrücklich erlaubt.

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Vereinsbörse des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt am 4. April 2025 in Niegripp

Der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt hatte am 04. April 2025 zu einem Tag der Heimat- und Kulturvereine nach Niegripp eingeladen. An dieser Veranstaltung hat auch die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. teilgenommen.
Unsere Mitglieder Bernd Domsgen und Jens Roszczka präsentierten sich mit einem eigenen Stand. Dabei konnten viele Gespräche mit Vertretern anderer Vereine geführt werden, und wir präsentierten die Arbeit der FG.

Foto: Forschungsgemeinschaft

Bernd Domsgen im Gespräch mit einer Vertreterin des Heimatvereins Niegripp

In einzelnen Gesprächsrunden zu den unterschiedlichsten Themen kam es zu einem regen Gedankenaustausch der teilnehmenden Vereine.

Natürlich nutzten wir im Rahmen der Vereinsbörse auch die gebotene Möglichkeit mit anderen Vereinen in Kontakt zu treten und unseren Verein vorzustellen. Es wird sich ja dann zeigen, inwieweit daraus weiterführende Verbindungen entstehen können.

 

Beim Abendbrot haben wir dann mit unserem Landtagsabgeordneten, Markus Kurze, am Tisch gesessen. Zu uns gesellten sich der Staatssekretär für Kultur, Dr. Sebastian Putz und der Präsident des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt, Marco Tullner. Diese Chance hat dann Bernd Domsgen genutzt, um für unsere Vorhaben zum 250. Geburtstag des Carl von Clausewitz zu werben. Dabei wurde auch das Thema „Clausewitz-Stadt Burg“ angesprochen.

Mit der Aufforderung zur Weiterführung der Veranstaltung musste diese Gesprächsrunde dann leider beendet werden.

Abschließend möchten wir dem Heimaltverein Niegripp an dieser Stelle ganz herzlich für die super Vorbereitung und Begleitung der Veranstaltung Danke sagen.

Foto: Forschungsgemeinschaft

Der Präsident des LHB, Marco Tullner, bei seinem Grußwort.
Foto: Forschungsgemeinschaft

Es ist toll, was ihr dort auf die Beine gestellt habt. Von dieser Stelle wünschen wir gutes Gelingen und Kraft für die weitere Vereinsarbeit.

Jens Roszczka

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Nachstellung der Gefechte von 1813 in Nedlitz

Am 5. April 1813 fand zwischen den Truppen des Kaiserreiches Frankreich und der preußisch-russischen Koalition das Gefecht bei Möckern statt.

Dabei handelte es sich um drei Vorpostengefechte bei Dannigkow, Vehlitz und Zeddenick.

In Gedenken an dieses historische Ereignis wird der Verlauf des Gefechtes jährlich wiederkehrend dargestellt. Im Biwak können die Besucher das damalige Lagerleben hautnah nachempfinden. Beeindruckend sind natürlich auch die historischen Uniformen, Gewehre und Kanonen, die während der Gefechtsdarstellung zum Einsatz kommen.

Die diesjährige Darstellung fand am Samstag, 05. April 2025 auf der Amtswiese in Nedlitz statt. Bei herrlichem Frühlingswetter besuchten Bernd Domsgen, Olaf Thiel und Jens Roszczka diese Veranstaltung.

Sammeln der Franzosen

Sammeln der Franzosen; Foto: Forschungsgemeinschaft

 

Auch hier wurde die Gelegenheit genutzt mit Freunden anderer Vereine Gespräche zu führen. So unter anderem mit Stefan Hückler von den Historienwanderern 1806, der selbst als Akteur in Erscheinung trat.

Stefan Hückler und Bernd Domsgen
Foto: Forschungsgemeinschaft

Das Schlachtgetümmel verfolgten mehrerer hundert Zuschauer mit Spannung.
Vor allem der Donner der Kanonen hat wohl Manchen stark beeindruckt.
Nach rund 45 Minuten wurde die Gefechtsdarstellung dann beendet und der Sieg der preußisch-russischen Koalition konnte begeistert gefeiert werden.

Unter den Teilnehmern des Reenactment unser Vereinsmitglied K.-D. Krug, der einen Secondelieutenant der Preußischen Artillerie darstellt.
Foto: Forschungsgemeinschaft

Das Mitglied der Forschungsgemeinschaft,  Klaus Krug beteiligte sich aktiv bei den Darstellungstruppen der Preußischen Artillerie (siehe Bild oben) .

Das Gefecht bei Möckern stellte den ersten größeren Sieg über die napoleonischen Verbände dar und stärkte damit in Folge die Moral der alliierten Truppen.

Jens Roszczka

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Clausewitz Brief Nr. 32
vom 17. März 2025

von Andrèe Türpe

Zum Russland – Ukraine- Krieg

Der Brief Nr. 32 kann auf der Seite „Presse“ gelesen werden!

 

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Rückschau auf die Veranstaltung – zum Hörspiel „Der Parlamentär“

Am 14. Januar 2025 fand in der Clausewitz-Erinnerungsstätte eine bemerkenswerte Veranstaltung statt, bei der das Hörspiel „Der Parlamentär“ im Mittelpunkt stand.
Diese Veranstaltung wurde von der Clausewitz-Erinnerungsstätte und der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. organisiert und zog zahlreiche Geschichts- und Kulturinteressierte an.

Die Darbietung des Hörspiels „Der Parlamentär“ bot eine tiefgehende Auseinandersetzung mit einem faszinierenden Stück deutscher und europäischer Militärgeschichte.

Eingeleitet wurde die Darbietung des Hörspiels durch einen einführenden Vortrag des Leiters der Erinnerungsstätte, Dr. Zube.
In dem Startvortrag wurde das Leben und Werk des Autors des Hörspiels, Dieter Müller alias Robert Gordian vorgestellt.

Im Weiteren gab Dr. Zube einen Überblick über das militärische Geschehen in Russland im Jahre 1812.
Besonders wurde die Rolle des Carl von Clausewitz bei dem Zustandekommen der „Konvention von Tauroggen“ beleuchtet.
Diese Informationen ermöglichten vielen Zuhörern ein besseres Verständnis der historischen Geschehnisse und Zusammenhänge des Hörspieles.

Die Aufführung des Hörspiels „Der Parlamentär“ war das Herzstück der Veranstaltung. Dieses Werk, das von dem renommierten Autor, Dieter Müller, in der DDR im Jahr 1975 geschrieben wurde, behandelt die komplexen Zusammenhänge zwischen Kriegsführung und Diplomatie. Der Titel, „Der Parlamentär“ bezieht sich auf Carl von Clausewitz, welcher zwischen den feindlichen Parteien, General York auf preußischer Seite und General Diebitsch als Vertreter der kaiserlich-russischen Partei im Dezember des Jahres 1812 vermittelte, um ein Neutralitätsabkommen zwischen den feindlichen Parteien zu erzielen.

Die Produktion des Hörspiels zeichnet sich durch ihre historisch gut recherchierte Inszenierung aus. Die Stimmen der Sprecher, die musikalische Untermalung und die Klangkulissen schaffen eine Hörkulisse, die das Publikum in die Welt des Geschehenen vor 212 Jahren eintauchen lässt. Die sorgfältige Gestaltung der Dialoge und die dramatische Struktur des Stücks tragen zu einem besonderen Hörgenuss bei.

Die Veranstaltung wurde vom Publikum mit großem Interesse und Begeisterung aufgenommen. Die Art und Weise, wie historische Themen und menschliche Schicksale miteinander verwoben wurden, fand besondere Anerkennung.

In der anschließenden Diskussionsrunde hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Eindrücke und Gedanken zur Aufführung auszutauschen. Die Dialoge zwischen den Besuchern und Dr. Zube trugen zu einem tieferen Verständnis der Geschehnisse um das Zustandekommen der Konvention von Tauroggen bei.

 

Die positive Resonanz zeigt, dass ein großes Interesse an dem Leben und Wirken des im Jahre 1780 in Burg geboren Carl von Clausewitz besteht. Die Erinnerungsstätte plant, auch in Zukunft ähnliche Veranstaltungen anzubieten, um weiterhin ein Forum für historische Reflexion und kulturellen Austausch zu schaffen.

Die Veranstaltung am 14. Januar 2025 in der Clausewitz Erinnerungsstätte war ein bedeutendes kulturelles Ereignis, das die Besucher sowohl emotional berührte als auch intellektuell forderte. Das Hörspiel „Der Parlamentär“ bot eine eindrucksvolle Darstellung der Herausforderungen und Dilemmata eines militärischen Parlamentärs und regte zu tiefgehenden Reflexionen über Krieg, Diplomatie und Menschlichkeit an.

So wurde der Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer.

Rolf-Reiner Zube

Leiter der Clausewitz-Erinnerungsstätte

Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.

 

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Feierliche Kranzniederlegung zum 244. Geburtstag von Carl von Clausewitz

Am 01. Juli 2024 lud die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. zu einer Kranzniederlegung anlässlich des 244. Geburtstages auf den Burger Ostfriedhof ein.

Pünktlich um 15:00 Uhr trafen sich am Grab der Familie Clausewitz Vertreter der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V., des Freundeskreises „Carl von Clausewitz“, der Reservistenkameradschaft Burg „Generalmajor Carl von Clausewitz“, dem Kameradenkreis FJB/LStR-40 „Carl von Clausewitz“, Vertreter der Burger Stadtverwaltung und der Stadtratsfraktion der AfD. Während des feierlichen Festaktes wurden insgesamt 4 Kränze zu Ehren des 244. Geburtstages des bedeutendsten Sohnes der Stadt Burg an dem Grabmal abgelegt. Anschließend hielt der Leiter der Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte, Dr. Rolf-Reiner Zube eine Festrede mit aktuellen Bezügen der Lehren und Erkenntnisse von Clausewitz zur gegenwärtigen politischen und militärischen Situation auf der Welt. Zum Abschluss der Feierlichkeit wurde das Musikstück „Ich hat einen Kameraden“ gespielt.

Rolf-Reiner Zube

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Besuch von Mitgliedern der Sektion Schweiz in der Clausewitz-Stadt Burg

FOTO:FG

Vom Freitag, dem 10. bis zum Sonnabend, dem 11. Mai 2024 besuchten mehrere Mitglieder der Clausewitz-Gesellschaft e.V., Sektion Schweiz die Clausewitz-Stadt Burg.

Während eines gemeinsamen Abendessens, am Freitagabend stellten Dr. Rolf-Reiner Zube und Bernd Domsgen den Gästen ihren Verein, sowie die Aktivitäten der Burger Clausewitzfreunde vor. Sehr lebendig zeichnete Dr. Zube die Entwicklung der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. auf – beginnend von der Gründung des Vereins im Jahre 2015, die Herausgabe der jährliche Burger Clausewitz-Jahrbücher, die Organisation der Burger Clausewitz-Kolloquien oder die Einladung renommierter Clausewitz-Kenner und Historiker, wie Prof. Peter Paret, Dr. Walrab von Buttlar, Dr. Andree Türpe, Dr. Christian Th. Müller und nicht zuletzt unser Mitglied Dr. Vanya Eftimowa – Bellinger.

Am Sonnabend, dem 11. Mai war eine Stadtbesichtigung auf den „Spuren von Clausewitz in Burg“ organisiert. An der Grabstätte der Familie Clausewitz legten die Besucher aus der Schweiz gemeinsam mit der Forschungsgemeinschaft einen Kranz nieder. Der Bürgermeister, Philipp Stark, lies es sich nicht nehmen die Gäste aus der Schweiz mit einem Grußwort am Grab des größten Burger Sohnes zu begrüßen.

Im Anschluss folgte die Besichtigung der Kirche „Unserer Lieben Frauen“, ein Spaziergang durch die Ihlegärten und dann natürlich der Besuch der Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte.

Zum Vortrag über das Leben des Carl von Clausewitz konnte ein besonderer Ehrengast begrüßt werden. Herr Generalleutnant K. Rohrschneider, Abteilungsleiter im Ministerium für Verteidigung in Berlin und Vizepräsident der Clausewitz Gesellschaft e.V., ließ es sich nicht nehmen die Mitglieder der Clausewitz Gesellschaft, Sektion Schweiz in Burg persönlich zu begrüßen.

Der Besuch des „Café Clausewitz“ war dann der letzte Höhepunkt des Tages. Mit angeregten Gesprächen über die Erlebnisse des Tages klangt das Tagesprogramm aus.

Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.

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Am 11. April fand in der Clausewitz-Erinnerungsstätte das 3. Burger Clausewitz-Kolloquium anlässlich des 100. Geburtstages von Prof. Peter Paret statt

Am 11. April 2024 fand in der Burger Clausewitz – Erinnerungsstätte das 3. Burger Clausewitz – Kolloquium statt. Mit diesem Kolloquium gedachte die Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. dem renommierten Clausewitz – Forscher und Ehrenmitglied des Vereines, Prof. Peter Paret, anlässlich seines 100. Geburtstages (13.April 2024).

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