Im Juni 2020 erhielt das Vorstandsmitglied der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. Olaf Thiel für treue Pflichterfüllung und überdurchschnittliche Leistungen in der Reservistenkameradschaft Generalmajor Carl von Clausewitz e.V. das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber verliehen. Olaf Du hast Dir diese Auszeichnung redlich verdient. Der Vorstand gratuliert Dir ganz herzlich! Für den Vorstand Rolf-Reiner Zube
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Die Mitglieder der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. erfuhren aus der Presse, dass Gärtnermeister Gerhardt Oste im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Wir bekunden unser tiefstes Mitgefühl den Hinterbliebenen gegenüber.
Gerhardt Oste war der erste Clausewitz-Preisträger der Stadt Burg (2006). Der Gärtnermeister war im Jahre 1971 eng eingebunden in die Überführung der leiblichen Überreste der Eheleute Clausewitz von Breslau nach Burg.
Gerhardt Oste mit dem Clausewitz-Preis in der Erinnerungsstätte im November 2006. Foto: Olaf Thiel
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Der Deutsch-Leistungskurs der 11. Klasse des Burger Roland-Gymnasiums unter Leitung von Frau Radde besuchte die Clausewitz-Erinnerungsstätte
Am 31.01.2020 begab sich der Deutsch-Leistungskurs der 11. Klasse des Burger Roland-Gymnasiums in Begleitung von Jutta Radde zur Erinnerungsstätte der Familie Clausewitz. Im Rahmen des Deutschunterrichtes wollten wir Schülerinnen und Schüler mehr über lokale Autoren erfahren und unser Wissen erweitern. Der hier in Burg geborene Philosoph, Militärhistoriker und Schriftsteller hatte jedoch nicht nur auf unsere Stadt, sondern weltweiten Einfluss. Die 11. Klässler erhielten unter der Leitung von Herrn Dr. Zube erstmals einen Einblick in die Biografie und vor allem den militärischen Hintergrund von Clausewitz. Durch die vielen antiken Ausstellungsstücke wie Bilder, Uniformen, Bücher und Waffen bekamen die Schüler nicht nur einen theoretischen, sondern auch einen optischen Eindruck von der Zeit um 1800. Es entstand ein belebter Austausch zwischen Experten der Forschungsgemeinschaft und neugierigen Gymnasiasten über Clausewitz Zitate und seine Auffassung vom Krieg. Abschließend waren sich alle einig: Clausewitz gilt als Vorbild und Aushängeschild von Burg. Die Schüler des Burger Roland- Gymnasiums unterstützen den Traditionsgedanken um Clausewitz und hoffen auf weitere interessante Auseinandersetzungen mit dem Burger Philosophen.
Josie Priese
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Die
Clausewitz – Gesellschaft e.V. verlieh kürzlich dem Historiker Prof. Peter
Paret die Ehrennadel in Silber.
Damit würdigte die Clausewitz-Gesellschaft sein unermüdliche Wirken um Carl von Clausewitz und seine ständigen Bemühungen das Clausewitzsche Erbe zu erhalten und zu verstehen.
Die Mitglieder der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. beglückwünschen unser Ehrenmitglied und wünschen Ihm Gesundheit und weiteren Elan bei seinen ehrgeizigen Vorhaben.
Prof. Dr. Paret erhält anlässlich seines Besuches am 20. Mai 2017 in Burg, die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft in der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. von Dr. Zube überreicht. / Foto: Archiv ForschungsgemeinschaftProf. Dr. Paret während seines Vortrages am 20. Mai 2017 in der Burger Stadthalle. Prof. Paret weilte auf Einladung der Forschungsgemeinschaft in Burg. / Foto: Archiv Forschungsgemeinschaft
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Unser Mitglied Guntram Winterstein überreicht der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e. V. am 29.01. 2020 eine private Spende in Höhe von 500,- Euro. Vielen Dank Guntram!
Bernd Domsgen nimmt den Spendencheck von Guntram Winterstein entgegen; Foto: Olaf ThielFoto: Olaf Thiel
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Veröffentlicht unterUncategorized|Kommentare deaktiviert für Eröffnung des Burger Clausewitz Jahres 2020 – Anlässlich des 240. Geburtstages Carl von Clausewitz
Auch für die Clausewitz-Freunde in Burg gibt es im Jahr 2020 noch Überraschungen.
So geschehen am Samstag, den 04.01.2020 in der Clausewitz – Erinnerungsstätte
in Burg.
Schon im Oktober 2019 kündigte Herr Liu Yang seinen Besuch
in Burg, per Mail beim Leiter der Clausewitz-Erinnerungsstätte, Dr. Rolf-Reiner
Zube, an. Endlich, am 03.01.2020 abends war es soweit, Herr Liu traf per Bahn
aus Mainz in Burg ein. Seine Reise begann er in Katar in den Vereinigten Arabischen
Emiraten, dort ist der Sitz der Firma in welcher Herr Liu beschäftigt ist.
Seine Heimat ist jedoch in der VR China – ca. 10.000 km von Burg entfernt, dort
lebt seine Familie und dort ist er auch aufgewachsen geworden und mit einem
Buch über Carl von Clausewitz das erste Mal in Berührung gekommen.
Herr Liu hat als Jugendlicher (in seinem 15ten Lebensjahr) eine chinesische Übersetzung des Buches von Franz Fabian „Clausewitz-Leben und Werk“ (ein Roman über das Leben und Werk Clausewitz aus dem Jahr 1957), in die Hand bekommen. Seit dieser Zeit verehrt er Clausewitz als großen deutschen Philosophen und Denker sehr. Er berichtete uns, dass das Leben und der Charakter von Clausewitz oft Vorbild für ihn war. Für uns Burger kam es einer kleinen Sensation gleich die chinesische Übersetzung des Werkes von Franz Fabian in den Händen zu halten, welche in China im Jahr 1983 gedruckt wurde. Herr Liu versprach uns, bei seinem nächsten Besuch in seiner chinesischen Heimat uns eine Ausgabe des Buches „Clausewitz-Leben und Werk“ von Franz Fabian in chinesischer Sprache für unsere Ausstellung zu senden.
Fotos: Archiv Dr. Zube
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Veröffentlicht unterUncategorized|Kommentare deaktiviert für Aus Katar, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, kam mit Herrn Liu Yang der erste Besucher der Erinnerungsstätte im Jahr 2020 nach Burg
10.500 km misst die Entfernung, welche der „jüngste“ Gast, der Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte zurückgelegt hat um auf den Spuren von Clausewitz nach Burg zu gelangen
Archiv: Dr. Zube
Am 27.07.2019 begrüßte der Kustos der Erinnerungsstätte, Dr. Zube seine Frau Gabriele sowie Rolf Gädke – Frau Anna Carolina Moneia aus Sao Paulo in Brasilien. Da Frau Moneia als Brasilianerin Portugiesisch spricht und gerade erst die deutsche Sprache erlernt, hatte sie sicherheitshalber Herrn Duerkop als Begleiter mitgebracht. Herr Duerkop konnte dankenswerte Weise die sprachliche Brücke zwischen Portugiesisch und Deutsch herstellen, so war eine gute Verständigung jederzeit gegeben.
Frau Moneia studiert an einer der größten Universitäten Brasiliens und Lateinamerikas, der „Universidade de Sao Paulo“ und wird im September dieses Jahres dort ihre Master Arbeit verteidigen. In ihrer Master Arbeit beschäftigt sich Frau Moneia auf Grund der aktuellen politischen Situation mit den Begriffen und Auswirkungen von Terrorismus und Krieg. Mittels der philosophischen Ansätze und Lehren des Burger Militärphilosophen, Carl von Clausewitz, arbeitet sie in ihrer Master Arbeit die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Terrorismus und dem Kriegsbegriff heraus.
Frau Moneia erzählte uns, dass in ihrem Heimatland Brasilen und an der „Universidade de Sao Paulo“, Carl von Clausewitz eine sehr bedeutende Rolle spielt. Frau Moneia gehört zu den besten Absolventen ihres Jahrganges und ihr wurde sogar eine Doktorarbeit zum Thema Clausewitz angetragen. Frau Moneia und ihr Begleiter, Herr Duerkop, waren sehr begeistert von der Vielfalt der Ausstellungsstücke über Clausewitz in Burg und von unserer „alten“ und wie sie sagte sehr schönen Stadt. Wir haben weitere feste Kontakte mit Frau Moneia vereinbart und sie versprach uns im nächsten Jahr, anlässlich des 240. Geburtstages wieder zu besuchen. Ganz gespant sind wir auch auf eine brasilianische Ausgabe des Buches „Vom Kriege“ und auf Unterlagen zum Thema Clausewitz aus der brasilianischen „Universidade de Sao Paulo“.
Dr. Rolf-Reiner Zube
Archiv: Dr. ZubeArchiv: Dr. ZubeArchiv: ZubeArchiv: Zube
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