Kranzniederlegung zu Ehren des 236. Geburtstages Carl von Clausewitz und 1. Clausewitz – Gedenkmarsch in Burg

Am 01. Juli 2016 jährte sich zum 236. Male der Geburtstag von Carl von Clausewitz. Die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V., die Reservistenkameradschaft „Generalmajor Carl von Clausewitz Burg“, sowie die Reservistenkameradschaft „Universität Magdeburg“ haben am Sonnabend, den 02.Juli am Grab von Carl und Marie  auf den Friedhof Ost eine feierliche Kranzniederlegung durchgeführt. Im Anschluss an den kleinen Festakt begaben sich  Mitglieder der Forschungsgemeinschaft, die Reservisten und Vereinsmitglieder des TSV Einheit Burg  auf den ersten, ca. 10 km langen, Gedenkmarsch zu Ehren Carl von Clausewitz. Alle Beteiligten trafen sich nach dem Marsch zu einem zünftigen Mittagessen auf dem Sportplatz des PSV in Burg.

 

 

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Reservisten der Kameradschaften „Generalmajor Carl von Clausewitz Burg“ , „Universität Magdeburg“, Mitglieder der Forschungsgemeinschaft und des TSV Einheit Burg auf dem Weg zur Kranzniederlegung Archiv: Dr. Zube

Ehrenposten der Reservistenkameradschaft „Generalmajor  Carl von Clausewitz“                                               am Grab von Carl und Marie von Clausewitz                                                                                                                              Archiv: Dr. Zube

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Archiv: Dr. Zube

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Zur Kranzniederlegung war auch Oberstleutnant Meyer, vom Landesverband der Reservistenkameradschaften Sachsen-Anhalt anwesend.                                                                                                                                                             Archiv:  Dr. Zube

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Archiv : Dr. Zube

Dr. Zube hält eine kleine Festrede anlässlich des 236. Geburstages von Carl von Clausewitz Archiv : Dr. Zube

 

 

 

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Antreten zum Gedenkmarsch.                                                                                                                                                     Archiv: Dr. Zube

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Bernhardt Thüne-Schönborn berichtet auf einer Marschpause aus dem ereignisreichen Leben des            Vaters von Carl von Clausewitz.                                                                                                                                                      Archiv: Dr. Zube

 

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Zum Abschluss der Veranstaltung konnten sich alle Teilnehmer bei Kartoffelsalat, Bockwurst und Kaffee stärken. Organisiert wurde die Ausgabe der Verpflegung durch fleißige Helfer des TSV Einheit Burg.     Archiv: Dr. Zube

 

 

 

 

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DDR – Fernsehfilm über Clausewitz in Burg zu sehen

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Artikel der Burger Volksstimme vom 30.06.2016

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US Clausewitzforscher Prof. Paret lädt den Vorstand der Forschungsgemeinschaft nach Berlin ein

 

Der renommierte US Historiker Prof. Peter Paret lädt Mitglieder des Vorstandes der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V. zu einem Gespräch nach Berlin ein

Am Sonntag, dem 19. Juni 2016 folgten die Mitglieder des Vorstandes der Forschungsgemeinschaft Clausewitz – Burg e.V., Dr. Rolf-Reiner Zube und Bernd Domsgen der Einladung von Prof. Peter Paret nach Berlin. In seiner Funktion als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Beirats der Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin weilte das Ehrenmitglied der Clausewitz-Gesellschaft und Träger des „Großes Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland“ einige Tage in Deutschland.

Die Forschungsgebiete des emeritierten, inzwischen 92 jährigem Professors der Universität in  Princeton, liegen besonders in den Bereichen der Militär-, Kultur- und Kunstgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des preußische Militärtheoretiker General Carl von Clausewitz.

Aufmerksam geworden, auf die Forschungsergebnisse der „Burger“ um Bernd Domsgen und Olaf Thiel, vor allem durch den aktuellen Stammbaum der Familie Clausewitz, lud der Professor nach Berlin in das traditionsreiche Restaurant am Gendarmen Markt „ Lutter & Wegner“ ein. Nach dem Austausch der wichtigsten neuen Erkenntnisse um die Erforschung der Familie Clausewitz entspann sich beim gemeinsamen Mittagessen und einem guten Glas Wein ein lockeres Gespräch. Der Professor erzählte den beiden Vertretern der Forschungsgemeinschaft einige Anekdoten aus seinem ereignisreichen Leben. Besonders zu dem über 200 Jahre alten Restaurant „Lutter & Wegner“ hatte er eine besondere persönliche Beziehung. So erzählte Professor Paret, das er hier im Alter von sechs Jahren das erste Mal mit seinem Vater, dem Philosophen und Kunsthistorikers Hans Paret (1896–1973), zu Mittag aß um danach die vom Vater bestellte Weinlieferung mit nach Dahlem, dem damaligen Wohnort der Familie Paret zu nehmen. Peter Paret studierte nach dem II. Weltkrieg in London. Damals veröffentlichte der junge Wissenschaftler Paret schon einige Artikel über Carl von Clausewitz. Durch diese Veröffentlichungen auf den Studenten aufmerksam geworden reiste Professor Werner Hahlweg nach London um Paret kennen zu lernen. Im weiteren Verlauf der Bekanntschaft zwischen Prof. Hahlweg und dem damaligen Studenten Paret, so erzählte er Dr. Zube und Bernd Domsgen, schenkte Prof. Hahlweg ihm eine Erstausgabe von Clausewitz Hauptwerk vom Kriege aus dem Jahre 1833. Prof. Hahlweg konnte diese Erstausgabe in der Wiener Staatsbibliothek erwerben, denn dort gab es damals zwei Ausgaben. Ebenso stolz wie auf die von Prof. Hahlweg geschenkte Erstausgabe war Paret auf die Zinnfiguren aus der Zeit der Befreiungskriege, welche er auch von Prof. Hahlweg geschenkt bekam.

Professor Paret berichtete  auch über seine kürzlich im Pentagon gehaltenen Vorträge über das Werk von Clausewitz. Er erzählte, das bei den Offizieren der US Army seine Aussage: „So wie Carl von Clausewitz den Machiavelli gelesen hat, so müssen wir heute Clausewitz lesen“ nicht richtig gut angekommen ist, die Offiziere hatte von „Clausewitz“ eindeutige Handlungsempfehlungen für die Lösung der militärischen Konflikte der heutigen Zeit erwartet.

Als die Burger Mitglieder der Forschungsgemeinschaft zum Abschluß des Treffens Prof. Paret als Erinnerungsgeschenk unter anderem eine Zinnfigur von Carl von Clausewitz (selbst bemalt von Dr. Zube) überreichten, war dieser fast zu Tränen gerührt.

Dr. Rolf-Reiner Zube

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Foto: Archiv Dr. Zube

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Prof. Paret im Gespräch mit Dr. Zube und Bernd Domsgen bei „Lutter& Wegner“ am Gendarmen Markt Foto. Archiv Dr. Zube

 

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Kranzniederlegung und Clausewitz-Gedenkmarsch am 02. Juli 2016

Am 01. Juli 2016 jährt sich zum 236. Male der Geburtstag von Carl von Clausewitz. Die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. und die Reservistenkameradschaft „GM Carl von Clausewitz Burg“werden am Sonnabend, den 02.Juli am Grab auf den Friedhof Ost eine Kranzniederlegung durchführen. Im Anschluss an den kleinen Festakt wollen sich die Reservisten und Vereinsmitglieder gemeinsam mit dem TSV Einheit Burg und dem PSV Burg auf einen ca. 10 km langen Gedenkmarsch zu Ehren Carl von Clausewitz begeben. Alle Beteiligten treffen sich nach dem Marsch zum zünftigen Mittagessen auf dem Sportplatz des PSV in Burg.

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Burger Volksstimme vom 23.06.2016

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Forschungsgemeinschaft erwirbt Briefwechsel zwischen Marie und Prinzessin Marianne v. Preußen

Die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.  hat aus dem Großherzoglischen Familienarchiv, Abteilung „Fischbacher Archiv“ ein recht umfangreiches Briefkonvolut der Prinzessin Marianne von Preußen, Ehefrau des Prinzen Wilhelm , dem Bruder Friedrich Wilhelm III: erworben. Es handelt sich dabei um den Briefwechsel mit Gräfin Marie von Brühl , bzw. Marie von Clausewitz aus den Jahren 1807 – 1835. Das Konvolut umfaßt 210 Blatt , die z.T. beidseitig beschrieben sind, sowie 3 Briefe der Marie von Clausewitz..

Als Ergänzung ist ein Sachindex mit angelegt, den Dr. Ludwig Clemm ( 1893 – 1975 ) erarbeitet hat.

 

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Aus den Briefen zweier Liebender – Carl von Clausewitz und Marie von Brühl

Aus den Briefen zweier Liebender – Carl von Clausewitz und Marie von Brühl

Am 30. Mai hatte die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.  zu einer etwas anderen Art der Lesung aus dem reichen Schatz der überlieferten Briefe des Paares in den Konferenzraum der Clausewitz Schule eingeladen. Frau Ingrid Krestel, Lehrerin an der Sekundarschule Carl von Clausewitz als Marie und Dr. Rolf-Reiner Zube als Carl, boten den Zuhörern eine kurzweilige und sehr emotional gestaltete Darbietung der Briefe. Als dritter im Bunde gab Bernd Domsgen sachkundig Hintergrundinformationen zu den in den Briefen genannten Personen und den Geschehnissen auf die sich die beiden Protagonisten bezogen.

Besonders Ingrid Krestel schaffte es gekonnt, das Publikum in die Gedanken und Gefühle der Marie zu versetzen. Den Zuhörern wurden auch die unterschiedlichen Charaktere der Hauptpersonen aufgezeigt. Die fröhliche, optimistische Marie stand dem ernsten ja fast pessimistischen Carl gegenüber.

Maries Briefe waren es, die an diesem Tage erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Aus dem reichen Schatz an transkribierten Briefen hatten die Vorstandsmitglieder der Forschungsgemeinschaft Bernd Domsgen und Dr. Rolf-Reiner Zube den Jahreswechsel 1808/09 herausgesucht. Es war keine einfache Zeit für das seit dem 29. August 1806 heimlich verlobte Paar.
Zum einen die politische Lage Preußens aber auch die persönliche Trennung machten Beiden arg zu schaffen. Auch die große Gegensätzlichkeit ihrer Herkunft stand als großes Hindernis für eine gemeinsame Zukunft im Wege. Maries Mutter, Sophie von
Brühl, seinerzeit sehr geachtet und einflussreich am Hofe, beauftragte ja den Freiherrn vom und zum Stein mit der Suche nach einem standesgemäßen Gatten für ihre Tochter. Der fand auch bald einen geeigneten Kandidaten. Doch ungeachtet der schmerzlichen Trennung, dem Widerstand der Mutter hielt Marie an ihrer großen Liebe fest und schrieb zu Weihnachten 1808 ihrem Geliebten: „Kehre nur bald zu mir zurück, lieber alter Freund, denn sollst du die feinsten Schläge meines Herzens fühlen wie glücklich mich deine Nähe macht, dann wollen wir einander in süßer Traulichkeit alle Gedanken und Empfindungen unserer Seelen mitteilen, und wollen einander alles alles seyn was ein Mensch dem anderen seyn kann.“

Doch am 12. Oktober 1808, wendete sich das Blatt zugunsten der Verliebten. Stein und Carl von Clausewitz lernten sich bei einem Souper der Prinzessin Luise und Fürstin Radziwill kennen. Unser Carl muss wohl einen ganz besonderen Eindruck auf den Freiherrn gemacht haben. Denn der ließ seinen Auftrag sausen und wurde zu einem eifrigen Fürsprecher des jungen Offiziers.

Maries Hartnäckigkeit ihrer Mutter gegenüber, die vielen Fürsprecher aus höchsten Kreisen des Hofes und nicht zuletzt der Freiherr vom und zum Stein erweichten das Herz der künftigen Schwiegermutter. Und so konnte Marie am 27. März 1809 endlich ihre Carl mitteilen:

„Die Beredsamkeit meiner Freundin hat gesiegt, und Mama hat mir nicht nur durch sie die Erlaubniß ertheilt dich künftig bei mir zu sehn sondern hat sich sogar entschlossen selbst mit dir Bekanntschaft zu machen, . . .“

Doch ihr Einverständnis zur Hochzeit gab Mutter Brühl erst, als unser Carl als junger Generalstäbler seine Beförderung zum Major, seine Stelle an der Kriegsschule und die damit verbundenen erheblichen Steigerung seiner Einkünfte erhielt. So nahm das Happy End seinen Lauf und der Pastor der Marienkirche zu Berlin konnte am 17. Dezember 1810 die Trauung von Carl von Clausewitz und Marie Gräfin von Brühl in seinem Kirchenbuch registrieren.

 

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Foto: Olaf Thiel

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Foto: Olaf Thiel

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Kommandoübergabe in der Clausewitz -Kaserne am 02.06.2016

Am 02. Juni 2016 nahmen die Mitglieder des Vorstandes der Forschungsgemeinschaft, Bernd Domsgen, Olaf Thiel und Dr. Zube als geladene Gäste an der Festveranstaltung anlässlich der Kommandoübergabe beim Logistikbataillion 171 „Sachsen-Anhalt“ in der Clausewitz-Kaserne Burg teil. Durch Oberst Nikolaus Bretz erfolgte die feierliche Kommandoübergabe von dem scheidenden Kommandeur Oberstleutnant Wenz an seinen Nachfolger Oberstleutnant Michael Labsch. Im Anschluss an den großen Appel auf dem Paradeplatz der Clausewitz-Kaserne fand die feierliche Verabschiedung von Oberstleutnant Wilhelm Wenz vor den geladenen Gästen in der Kaserne statt.

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Fahnenkommando zur Übergabe angetreten.                                                                                   Foto. Dr. Zube

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Foto: Dr. Zube

 

Übergabe der Bataillonsfahne des Logistikbataillions 171 „Sachsen – Anhalt“ an den neuen Kommandeur  Oberstleutnant Michael Labsch.

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Foto: Dr. Zube

 

 

 

 

 

 

Kommandoübergabe von dem scheidenden Kommandeur Oberstleutnant Wenz  an Oberstleutnant Labsch.

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Foto: Dr. Zube

 

 

 

 

 

 

Oberstleutnant Wenz  legt nochmal Schutzausrüstung an und verlässt den Paradeplatz.

 

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Foto: Dr. Zube

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Forschungsgemeinschaft erwirbt Clausewitzfilm

Im Mai diesen Jahres war es endlich soweit, die Forschungsgemeinschaft Clausewitz -Burg e.V. konnte nach umfangreichen Verhandlungen mit dem Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) in Babelsberg den Fernsehfilm der DDR „Clausewitz – Ein Lebensbild“ , sowie die fünf Folgen des Scharnhorst Dokumentation des Fernsehens der DDR als Dauerleihgabe in Empfang nehmen.

Titelbild der FF Dabei von 1980

 

 

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