Erfolgreiche Teilnahme der Forschungsgemeinschaft an der 14. Burger Museumsnacht

Die Burger Volksstimme berichtet von der 14. Burger Museumsnacht / Bild und Text: Volksstimme

Die Forschungsgemeinschaft beteiligte sich mit dem Thema:

Die Umbettung des Carl von Clausewitz und seiner Frau Marie von Clausewitz von Breslau nach Burg

an der 14. Burger Museumsnacht.

Am 19. November 2021 jährt sich zum 50-zigsten Male ein Ereignis, welches die Stadt Burg beschäftigen sollte – die Umbettung des größten Sohnes der Stadt Burg von Wroclaw in seine Heimatstadt.

Die Gerüchteküche brodelte lange, aber auch bewusste Falschmeldungen wurden in die Welt gesetzt, um einen Mythos für die Umbettung zu schaffen.

Als ich zu dem Clausewitz-Freundeskreis stieß, hieß es noch, dass beide Carl und Marie von Clausewitz mumifiziert in einem Eichensarg liegen. Er in seiner blauen Uniform, den Säbel an der Seite und neben ihm seine Frau in einem schwarzen Samtkleid, im Deckel des Sarges eine Scheibe aus Glas. Das war schwer zu glauben!

Olaf Thiel und ich wollten uns mit dieser Geschichte nicht abfinden und suchten den Kontakt zu Zeitzeugen. Generalmajor a.D. Professor Reinhard Brühl, der Redner an der Grabstätte 1971 berichtete uns von seinen Eindrücken.

Dann entschloss sich Olaf Thiel einmal das Bundesarchiv anzuschreiben.

Und wir bekamen Kopien von Dokumenten des Ministerrates der DDR!

Auf dem Leichenpass auf, der schon in der Ausstellung zu sehen war,  ist der  Name des damaligen Vize-Konsul in Wroclaw – Dr. Jürgen Herrmann. Wir entschlossen uns, ihn zu suchen, und wir fanden ihn. Wir trafen uns einige Male. Die Volksstimme berichtete darüber.

Für uns war es dann schon überraschend, dass dieser Volksstimme-Artikel weltweit nachgefragt wurde.

Dr. Türpe und Dr. Hermann im Gespräch / Foto: Domsgen

Deshalb freuten wir uns, Dr. Jürgen Herrmann zur 14. Burger Museums-Nacht begrüßen zu dürfen.

Und wir durften auch den herausragenden Clausewitz-Kenner, Dr. Andree Türpe aus Berlin begrüßen. Den Burgern ist er als Clausewitz-Preisträger der Stadt Burg bekannt.

Beide beantworteten die vielen Fragen der Zuhörer zu den Ereignissen im Jahre 1971.

Dr. Jürgen Herrmann berichtete, wie er einen Anruf aus Berlin erhielt, mit dem Auftrag auf dem kleinen Militärfriedhof in Wroclaw das Clausewitz-Grab zu finden. Alles war streng geheim. So machte er sich mit seinem Fahrer auf den Weg, um die Grabstätte zu finden. Für ihn überraschend, dass schon der erste befragte Friedhofsmitarbeiter Bescheid wusste, das jemand exhumiert werden sollte.

Dr. Andree Türpe betonte, dass in den ersten Unterlagen kein Wort über Marie von Clausewitz verloren wurde, sondern in den Dokumenten ersichtlich ist, dass über Marie erst einmal nichts an die Öffentlichkeit dringen sollte. In seinem Buch „Der vernachlässigte General?“ hat er sehr schön den Bericht des Berliner Bestattungsinstituts abgedruckt.

Auf die Frage, ob Bilder damals in Wroclaw gemacht wurden, verneinte dies der ehemalige Vizekonsul. Ihm sei da nichts bekannt.

Die Überführung der sterblichen Überreste erfolgte dann am 24. März 1971. Die feierliche Beisetzung war erst im November 1971.

Interessant, dass die Burger Stadtväter damals an Clausewitz kein besonderes Interesse hatten. Im Jahre 1971 verstarb der Burger Kommunist Hermann Matern und für ihn sollte ein Museum oder Gedenkstätte errichtet werden. Die Stadtoberen konzentrierte sich darauf, da war ein preußischer General Nebensache.

Wer im Nachhinein noch mehr wissen möchte, lese das interessante Buch von Dr. Andree Türpe.

Olaf Thiel und Bernd Domsgen bedankten sich zum Abschluss der Museumsnacht bei den Gästen und überreichten ihnen jeweils einen Präsentkorb. Dabei wurden schon die nächsten gemeinsamen Projekte besprochen.

Foto: Domsgen

Bernd Domsgen im Oktober 2021

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Auf Einladung der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V., wird am 20. September der ausgewiesen Clausewitz- Experte Professor Dr. Christian Th. Müller sein im Jahr 2021 erschienenes Buch „ Clausewitz verstehen“ in Burg vorstellen.

Christian Th. Müller, 1970 geboren, war Unteroffizier in der NVA, studierte Neuere und Neueste Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er promovierte 2001 an der Universität Potsdam.

2010 habilitierte er sich für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam und wurde Privatdozent. Von 2013 bis 2015 vertrat er die Professur für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt ebendort. 2016 wurde er freier Mitarbeiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg. Er forscht u. a. zum Kalten Krieg, zur Militärgeschichte der Neuzeit und zur Militärsoziologie.

Prof. Müller stellt in seinem Buch „Clausewitz verstehen“ die-vorläufige – Quintessenz seiner über 25-jährigen Beschäftigung mit Clausewitz dar. Seit dem Sommersemester 2002 führt er Clausewitz-Seminare an den Universitäten Potsdam und Hamburg durch.

In seinem Vortrag in Burg wir Prof. Müller neben der Vorstellung seines Buches auch auf den Zusammenhang von Politik und Kriegführung, sowie auf die Kriege des 21. Jahrhunderts eingehen.

Die Besucher der Veranstaltung erwartet damit ein interessanter und spannender Vortrag in welchem der Bogen von „Clausewitz“  hin zu den aktuellsten politisch-militärischen Ereignissen gespannt wird.

Frau Dr. Christine von Brühl liest aus ihrem Buch: Schwäne in Weiß und Gold

Auf dem I. Burger Carl von Clausewitz Kolloquiums im September 2020 sprach Frau Dr. v. Brühl vor dem anwesenden Publikum über die Familiengeschichte der Brühls und Clausewitz im 19. Jahrhundert.

Frau Dr. von Brühl während ihres Vortrages auf dem Burger Clausewitz Kolloquium im September 2020 in Burg.

Dieser spannende und informative Vortrag wurde von allen Beteiligten mit großem Interesse aufgenommen. In einem daraufhin folgenden Gespräch machte Frau Dr. v. Brühl dem Vorstand der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. den Vorschlag, ihr im Jahr 2021 erscheinendes Buch „Schwäne in Weiß und Gold“ in einer öffentlichen Lesung in Burg vorzustellen.

Der Vorstand war von diesem Angebot sofort begeistert und stimmte zu.

Mit der Lesung, einer noch lebende Nachfahrin der Ehefrau des weltbekannten und in Burg geboren Philosophen und Militärschriftstellers Carl von Clausewitz eröffnet sich den Burger Clausewitzfreunden sowie allen interessierten Bürgern die einmalige Chance, interessante Informationen über die Familiengeschichte der Ehefrau von Carl von Clausewitz aus „erster Hand“  dargeboten zu bekommen.

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des MIKROKULTURFONDS Sachsen-Anhalt und in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule des Jerichower Landes in Burg statt, beiden Institutionen sei dafür herzlich gedankt.
Für den Vorstand
Rolf-Reiner Zube

Anlässlich des 241. Geburtstages Carl von Clausewitz lud die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. alle interessierten Bürger zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung auf den Burger Ostfriedhof ein. Die Forschungsgemeinschaft gedachte auf  dieser Veranstaltung der Bedeutung des größten Sohnes Burgs als Philosoph, Militärschriftsteller und Reformer. Clausewitz Werke üben nach wie vor eine große internationale Anziehungskraft aus.

Foto: M. Kraus

An der Gedenkveranstaltung nahmen unter anderem der Landrat des Jerichower Landes Herr Dr. Steffen Burchard, der designierte Bürgermeister Burgs Herr Philipp Sievert, der Leiter des  Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr Herr Oberstleutnant d.R. Joachim-Friedrich von Witten sowie Mitglieder des Stadtrates und der lokalen Politik der Stadt Burg sowie Vertreter von Vereinen und private Besucher teil.

Die Gedenkveranstaltung fand am Sonnabend, dem 03. Juli 2021 um 15:00 Uhr am Grab der Familie Clausewitz auf dem Burger Ostfriedhof statt.

Foto: M. Kraus

Verleihung des 13. Carl von Clausewitz – Preises der Stadt Burg, postum an Herrn Prof. Paret in der Burger Clausewitz Erinnerungsstätte

Foto: Mario Kraus

Am 26. Mai 2021 fand die zur festen Tradition gewordene Preisverleihung des Carl von Clausewitz – Preises der Stadt Burg, Corona-Pandemie bedingt nicht wie gewohnt in dem Festsaal des Historischen Rathauses der Stadt Burg statt, sondern wurde als  „Hybridveranstaltung“ in der Burger Clausewitz- Erinnerungsstätte durchgeführt.

Dieses Format der Preisverleihung, bestehend aus einem „kleinen Teilnehmerkreis vor Ort“ und der Übertragung der Veranstaltung mittels „ ZOOM“ war für die Organisatoren Neuland und damit auch  eine technische und organisatorische Herausforderung, die es zu meistern galt.

In der Burger Clausewitz Erinnerungsstätte waren an diesem Nachmittag nur folgende Personen anwesend:

  • Frau Aimèe Paret mit ihrem Ehemann Herrn Dr. Wolfgang Fink, sie hat postum für Ihren am 11. September 2020 verstorbenen Vater, Herrn Prof. Peter Paret den Clausewitz Preis entgegengenommen.

Als Repräsentanten der Stadt Burg waren anwesend:

  • der amtierende Bürgermeister von Burg,  Herr Jens Vogler.
  • der Pressesprecher der Stadt und Leiter des Büros des BM Herr Bernhard Ruth.

Herr Vogler und Herr Ruth haben den Carl von Clausewitz Preis an Frau Paret überreicht.

Weiterhin waren noch anwesend:

  • Romeo Stellmacher, Vertreter des Freundeskreise Carl von Clausewitz und der Bundeswehr des Standortes Burg
  • Dr. Rolf-Reiner Zube, Leiter der Clausewitz Erinnerungsstätte.

Mittels einer „Liveschaltung per ZOOM“ verfolgten viele Gäste deutschlandweit das Ereignis, per Internet an ihren Bildschirmen zu Hause.

Foto: Mario Kraus

Die Preisverleihung wurde pünktlich um 15:00 Uhr mit einem kurzen Ausschnitt des Klavierkonzerts Nr. 21 von Wolfgang Amadeus Mozart begonnen. Begrüßt wurden die anwesenden Gäste durch den Leiter der Erinnerungsstätte, Herrn Dr. Rolf-Reiner Zube.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff ließ es sich nehmen, sich in einer bewegenden, persönlichen Videobotschaft an Frau Paret zu wenden und die Leistungen ihres Vater zu würdigen. 

Herr Jens Vogler, amtierender Bürgermeister der Stadt Burg ergriff anschließend das Wort um die besonderen Leistungen von Herrn Prof. Peter Paret sowie sein persönliches Engagement bei der Traditionspflege um Carl von Clausewitz im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeiten an verschieden internationalen Instituten, zuletzt am Institut for Advance Study in Princeton USA zu würdigen.

Das  Hornkonzert Nr. 4 (dritter Satz) ebenfalls von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert, leitete dann zur feierlichen Verleihung des Carl von Clausewitz Preise über.

Die Laudatio für Professor Peter Paret sprach Dr. Rolf-Reiner Zube.

Anschließend nahm Frau Paret, für ihren verstorbenen Vater, den 13. Carl von Clausewitz Preis der Stadt Burg entgegen.

Mit bewegenden Worten bedankte sich Frau Paret im Namen ihres Vater und der gesamten Familie für diese Würdigung und Anerkennung der Ergebnisse der Arbeit ihres Vaters durch die Stadt Burg und alle Burger Clausewitz Freunde.

Die gelungene Veranstaltung fand nochmal mit festlichen Tönen des Großen Komponisten Mozart ihren würdigen Abschluss.    

        

Foto: Zube

Am 28. Januar 2021 jährt sich zum 185. mal der Todestag von Marie von Clausewitz, geb. Gräfin von Brühl

Marie von Clausewitz – Gert Wiedenbeck (1941-2020); dieses Bild befindet sich in der Burger Clausewitz Erinnerungsstätte

Am 28.Januar 1836 verschied Marie von Clausewitz, Geb. Gräfin von Brühl, in Dresden. Aufgebahrt wurde sie in der Dreikönigs-Kirche in der sächsischen Hauptstadt. Am 1. Februar 1836 wurde die Leiche in Seifersdorf „mit einfacher, sehr erbaulicher Feierlichkeit“ beigesetzt. Ihre Dresdner Begleiterin Luise Hensel vermerkte in ihrem Tagebuch: „……………ich haben die liebe Hülle bis in die Gruft hinab begleitet, wo sie unter dem Altare der kleinen hübschen, alterthümlichen Kirche zwischen den Eltern ihres ihr so werthen Vetters ruht.“

Später wurde sie in Breslau an der Seite ihres Gatten Carl von Clausewitz bestattet. Seit dem Jahre 1971 ruhen die sterblichen Überreste des Ehepaares auf dem Ostfriedhof in Burg.

Marie von Clausewitz war die Enkelin des durch seine Prachtbauten und Kunstsammlungen bekannten sächsischen Ministers, Reichsgrafen Heinrich von Brühl. Sie wurde in Warschau 1779 geboren, kam in jungen Jahren nach Berlin, wo ihr Vater, Generalleutnant Karl Adolf Graf von Brühl, als militärischer Erzieher des preußischen Kronprinzen, dem späteren König Friedrich Wilhelm III. , berufen wurde.

Im Jahre 1810 vermählte sich Gräfin von Brühl mit dem preußischem Major im Generalstab, Carl von Clausewitz. In 21 glücklichen Jahren war sie nicht nur die liebevolle treue Gattin, sondern auch die Vertraute seiner militärischen Studien gewesen. Der Generalfeldmarschall Graf von Gneisenau gibt ihr das Lob einer „hochgebildeten Frau mit einem edlen und großen Herzen“. So porträtierte die vielseitig begabte Marie auch ihren Freund Gneisenau.

Nach dem Tode ihres Ehemannes gab Marie die „Hinterlassenen Werke des Generals Carl von Clausewitz“ heraus. 8 Bände hat sie von 1833 – 1835 redigiert, die restlichen 2 Bände gab nach ihrem Tod der Freund der Familie, Graf von der Groeben, heraus.

Von 1832 an betätigte sich Marie am Hofe des Prinzen Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I. Hier war sie für die Erziehung des Kronprinzen Friedrich verantwortlich. Der Biograph des Kaiser Friedrich III. , Martin Philippson, stellte fest: „Die eigentliche sittliche Leitung des kräftig aufblühenden, geweckten und lebhaften Knaben hatte Frau von Clausewitz in Händen.“

In der 2. Hälfte des Jahres 1835 erkrankte Marie. Auf Anraten ihres Vetters Karl Graf von Brühl reiste sie mit Luise Hensel nach Dresden. Sie bezogen Quartier im Gasthaus „Blauer Stern“. Das Portal des Gasthauses ist trotz der Zerstörung Dresdens im Jahre 1945 erhalten geblieben. Leider verstarb sie schon nach 8 Tagen in der Residenzstadt.

Bernd Domsgen im Januar 2021

Dreikönigs-Kirche in Dresden, Foto: Bernd Domsgen
Portal Blauer Stern in Dresden, Foto: Bernd Domsgen

Anlässlich des 189. Todestages Carl von Clausewitz am 16. November 2020 legten Repräsentanten der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. und der Burger Reservistenkameradschaft Generalmajor Carl von Clausewitz am Grab des preußischen Generalmajors feierlich Blumengebinde nieder. Die für den 16. November geplante feierliche Kranzniederlegung und anschließende Verleihung des Burger Carl von Clausewitz Preises musste auf Grund der Corona-Pandemie leider entfallen.

189. Todestag Carl von Clausewitz Foto: Archiv Dr. Zube
189. Todestag Carl von Clausewitz Foto: Archiv Dr. Zube
189. Todestag Carl von Clausewitz Foto: Archiv Dr. Zube

Ein Rückblick auf das 1. Burger Clausewitz-Kolloquium

Ein erfolgreiches Kolloquium ist Geschichte.
Unser Landrat Dr. Steffen Burchhardt eröffnete das 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 und zeigte in seiner Rede auf, welche hervorragende Persönlichkeiten aus unserer Region kamen.

Der Landrat Dr. Burchardt eröffnetet am 04.09.2020 das 1. Burger Clausewitz-Kolloquium, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt


Bettina von Clausewitz (Journalistin aus Essen) – eine Moderatorin von Format, lenkte geschickt unsere Referenten:
            Ulrich Kleyser (Hannover)
            Dr. Jacek Jedrysiak (Polen – Breslau)
            Dr. Christine Gräfin von Brühl (Berlin)
            Vanya Eftimova-Bellinger per ZOOM (USA – Alabama)
            Dr. Sebastian Schindler (München)
            Dr. Andreas Herberg-Rothe per ZOOM (Fulda)
            Dr. Andree Türpe (Berlin)
            Dr. Harald Potempa (Potsdam)

Frau Bettina von Clausewitz moderierte das Kolloquium, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Gäste aus der ganzen Bundesrepublik besuchten das 1. Burger Clausewitz Kolloquium, so zum Beispiel:
            Dr. Walrab Freiherr von Buttlar (Berlin)
            Dr. Jürgen Herrmann (Biesenthal)
            Dr. Oliver Corff (Berlin)
            Ulrike Hantsche (Seifersdorf bei Dresden)
            Julian Kaiser (Giessen)
            Benjamin von Clausewitz (Marburg)
            Paul Werner Wagner (Berlin)
            Antonia Beran (Genthin)

18 Schüler und Frau Radde vom Burger Roland-Gymnasiums wollten bei den Auftritten ihrer Mitschüler (12. Klasse) dabei sein.

Schüler der Burger Roland-Gymnasiums belebten die Veranstaltung mit mehreren Beiträgen, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Bettina von Clausewitz, Moderatorin, per Mail:

Lieber Herr Domsgen, lieber Herr Dr. Zube, 
…. danke vielmals für Ihre Feedback-Mail und für die „Blumen“ zur Moderation, freut mich, dass alles zusammen eine gelungene Veranstaltung war.
So habe ich es auch empfunden. Und Frau v. Brühl hat mir auch dahingehend geschrieben.
Nur schade, dass nicht mehr Menschen am Kolloquium teilgenommen haben, bei dem großen Aufwand, aber immerhin doch eine ganze Reihe.
Und das „Nachgefragt“ ist sicher noch mal eine Bereicherung gewesen, gut dass Sie die Anregung aufgenommen haben.
Mir ist aber auch deutlich geworden: Clausewitz ist längst nicht ausdiskutiert. 

Bei einer anderen Gelegenheit könnte ich mir deshalb gut vorstellen, auch Stimmen aus weiteren Disziplinen wie etwa Wirtschaftspsychologie, Politik und Pädagogik mit einzubeziehen. 
Spannend wären ergänzend sicher auch Leute, die Clausewitz ganz praktisch und aktuell in andere Handlungsfelder umsetzen.

mit herzlichen Grüßen
BvC
 Bettina v. Clausewitz
Journalistin

Dr. Andree Türpe, Vortrag in der Stadthalle:

Es ist ein ungewöhnliches Kolloquium.
Ich habe noch nie erlebt,
dass ein Kolloquium von Schülern des Gymnasiums begleitet wird,
dass ein Kolloquium von einer Stadt unterstützt wird,
dass ein Kolloquium von einer Forschungsgemeinschaft getragen wird.
Großen Glückwunsch an alle die das Projekt enthusiastisch mitgetragen haben.
Es ist wirklich etwas Neues.  
Eine Zusammensetzung von:
Wissenschaft
            Junge Kunst
            Ein bisschen Unterhaltung
            Und Marketing von neuen Büchern

Dr. Türpe

Während des Kolloquiums verfolgten die Gäste aufmerksam die Beiträge der Referenten, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Frau Dr. Christiene Gräfin von Brühl, per Mail:

Sehr geehrter Dr. Zube,
herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Tagen. Das 240.
Clausewitz-Kolloquium war ein Höhepunkt dieses Jahres, und Burg verdankt
Ihrem persönlichen Einsatz, dass alles reibungslos abgelaufen ist.
Herzlichen Dank auch für Ihre Unterstützung bei meinem Vortrag.

Mit besten Grüßen,

Christine von Brühl

Dr.  Christian Schindler, Uni München, per Mail:

Lieber Herr Domsgen, 
ich sitze nun im Zug nachhause mit dem angenehmen Gefühl, an einem produktiven, inspirierenden und herzlichen Austausch teilgenommen zu haben.
Ich habe gerade auch in der wirklich schönen Zeitschrift der Schüler des Roland-Gymnasiums geschmökert. Mein Kompliment für Beiträge und Zusammenstellung!! Das ist wirklich gut gelungen und hat viel Spaß gemacht, die Foto-Story, die Gedichte, die Texte, die Gedanken. Gerne können Sie das den Lehrerinnen ausrichten!

Herzliche Grüße
Ihr

Dr. Sebastian Schindler

Oberstleutnant Dr. Harald Fritz Potempa, per Mail:
Sehr geehrter Herr Dr. Zube,
werter Kollege!
Dankeschön!
War doch eine tolle Sache und hat großen Spaß gemacht.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Harald Fritz Potempa
Oberstleutnant

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung waren die ZOOM Schaltungen in die USA zu Frau Bellinger und nach Fulde zu Dr. Herberg-Rothe. Hier ist gerade Frau Bellinger während ihres Vortrages aus Alabama zu sehen, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Vanya Bellinger, per Mail:
Lieber Rolf-Reiner, 
Ich hatte so viel Spass bei der Präsentation, dass ich mir dachte wie schön es wäre auch am Samstag dabei zu sein. Hätte ich aber früher daran gedacht! Ich lese die Beiträge sowieso im Clausewitz Jahrbuch. 
Grossartige Veranstaltung! Müssen wir nochmals tun, wenn man wieder reisen darf 😀

Schöne Grüsse, 
Vanya  

Dr. Jacek Jedrysiak (Wroclaw), per Mail:

Lieber Herr Domsgen,
eine Teilnahme am 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 war für mich echte Ehre und Vergnügen. Dank Ihrer Gastfreundlichkeit hatte ich fantastische Möglichkeiten sowohl Clausewitz Grab und Haus zu besuchen, als auch viele interessante und wünschenswerte Kontakte mit anderen eingeladenen Forschern aufzunehmen. Besonders hochschätze ich ein Treffen mit Ihnen und andere Mitglieder von FG Clausewitz Burg e.V.. Sie bilden geniale Mannschaft! Und ich bin stolz, dass ich helfen konnte, mit ihnen Clausewitz zu würdigen.

Ich hoffe, dass ist ein Beginn für sehr fruchtbare Zusammenwirken ist!
Ich gratuliere sehr professionell organisierte Konferenz, welche man wie Muster behandeln kann.

Mit freundlichen Grüßen

Jacek Jedrysiak

Frau Dr. von Brühl, Frau von Clausewitz und Dr. Zube im Gespräch, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Pfarrer in Burg, Peter Gümbel per WhatsApp:

„Das war ja super von Euch organisiert! Das macht Euch so schnell keiner nach!!!“

Oberst a.D. Ulrich Kleyser, Mitglied der Clausewitz Gesellschaft e.V.  und Referent: schriftliche Widmung in der Festschrift:

„Mit herzlichem Dank für die organisatorisch wie thematisch großartige Tagung“

Ulrich C. Kleyser

Tragisch und enttäuschend, dass kein Burger Stadtrat Interesse an der Veranstaltung zeigte. Die Stadträte Engel, Summa, Lauenroth und Dr. Udo Vogt hatten im Vorfeld ihre Nichtteilnahme bedauert und wünschten dem Kolloquium einen vollen Erfolg.

Aber auch die Mitglieder des Kulturausschusses der Stadt blieben leider geschlossen diesem kulturellem Höhepunkt der Stadt Burg fern.

Die Organisatoren

Bernd Domsgen und Dr. Rolf-Reiner Zube

Artikel der Burger Volksstimme zur Eröffnung des Burger Clausewitz-Jahres am 29.01.20