Aktuelles!

Einladung zur Buchlesung

Hiermit laden wir herzlich alle interessierten Bürger zur Lesung von Andrée Türpes Buch „Der vernachlässigte General?“ ein!

Der Eintritt ist frei!

Plakat zur Lesung von A. Türpe

Peter Paret       13. April 1924 – 11. September 2020

Seine monumentale Biographie zu Carl von Clausewitz erschien 1976 in den USA und erst im Jahre 1993 bekamen die deutschen Leser dieses Werk zu Gesicht. Der Dümmler-Verlag gab die Übersetzung von „Clausewitz und der Staat“ heraus. Jeder Clausewitz-Freund wollte das Buch lesen und besitzen. Damit nahm Peter Paret in Deutschland den Platz des Prof. Werner Hahlweg ein.

Den Clausewitz-Kenner einmal persönlich erleben, war ein Traum von mir. Im Jahre 2010 gab es diese Chance. Ich las, dass Peter Paret in Berlin weilt und bei der Clausewitz-Gesellschaft e.V. auftrat. Leider fand ich in Burg kein Gehör, um ihn in die Geburtsstadt des Carl von Clausewitz zu holen. So nahm ich per mail den Kontakt zu Prof. Peter Paret auf.

Es entwickelte sich über Jahre ein reger Gedankenaustausch. Er gab uns das Gefühl ernst genommen zu werden und anerkannt zu sein. So konnten wir Prof. Peter Paret mit vielen ihm noch unbekannten Dokumenten vertraut machen. Im Jahre 2015 war es dann so weit. Olaf Thiel und ich holten den Professor von Berlin nach Burg. Ein unvergleichbares Erlebnis für Bernhard Thüne-Schönborn und uns beiden. Im Jahre darauf lud Prof. Paret den Vorstand nach Berlin ein. Dr. Rolf-Reiner Zube und Bernd Domsgen trafen sich mit dem Clausewitz-Forscher im traditionsreichem Restaurant „Lutter & Wegener“.

FOTO: Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Bur e.V.

Dabei erfuhren wir viele beeindruckende Einzelheiten aus seinem Leben. Hier bot er uns an, einen Vortrag in Burg zu halten. Als Anerkennung für die ehrenamtlich Tätigkeit der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. in Sinne des Burger Sohnes, verzichtete Prof. Paret auf sein Honorar. Im Mai 2017 war es so weit. Der Referent lockte auch renommierte Clausewitz-Kenner nach Burg, wie Prof. Bruno Colson aus Belgien und Dr. Andree Türpe aus Berlin. An diesem Wochenende tauschten wir noch viele interessante Gedanken aus. Sein Vortrag wurde im „Burger Clausewitz Jahrbuch 2017“ veröffentlicht.

Foto: Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.

Anlässlich seines Besuches in Burg wurde Prof. Peter Paret die Ehrenmitgliedschaft der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. angetragen, die er gerne annahm.

Für das „Burger Clausewitz Jahrbuch 2019“ schrieb er auch das Grußwort: „Die Arbeit der Forschungsgemeinschaft hat unser Wissen und Verständnis gerade von Clausewitz` Verbindung zwischen Politik und Krieg bedeutend gefördert, und es ist eine Freude für einen ausländischen Freund, die Errungenschaften des letzten Jahres der Forschungsgemeinschaft mit einigen Worten der Wertschätzung und des Dankes zu begrüßen und einzuführen.“

Für mich ist und wird Peter Paret immer der Clausewitz-Experte sein.

Seine Tochter, Aimee Paret, schrieb mir: „Die Begegnungen mit Ihnen und der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. hat meinem Vater in seinen letzten Jahren viel bedeutet. Wie schade, dass er nicht lange genug gelebt hat, um den Clausewitz-Preis der Stadt Burg persönlich zu erhalten und ein letztes Mal Burg zu besuchen.“

Die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. wird die Erkenntnisse ihres Ehrenmitgliedes Prof. Peter Paret im Sinne von Carl von Clausewitz weitertragen.

Er wird uns als Wissenschaftler und als Freund stets in Erinnerung bleiben.

Bernd Domsgen
Im September 2020


Foto: Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.

Ein Rückblick auf das 1. Burger Clausewitz-Kolloquium

Ein erfolgreiches Kolloquium ist Geschichte.
Unser Landrat Dr. Steffen Burchhardt eröffnete das 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 und zeigte in seiner Rede auf, welche hervorragende Persönlichkeiten aus unserer Region kamen.

Der Landrat Dr. Burchardt eröffnetet am 04.09.2020 das 1. Burger Clausewitz-Kolloquium, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt


Bettina von Clausewitz (Journalistin aus Essen) – eine Moderatorin von Format, lenkte geschickt unsere Referenten:
            Ulrich Kleyser (Hannover)
            Dr. Jacek Jedrysiak (Polen – Breslau)
            Dr. Christine Gräfin von Brühl (Berlin)
            Vanya Eftimova-Bellinger per ZOOM (USA – Alabama)
            Dr. Sebastian Schindler (München)
            Dr. Andreas Herberg-Rothe per ZOOM (Fulda)
            Dr. Andree Türpe (Berlin)
            Dr. Harald Potempa (Potsdam)

Frau Bettina von Clausewitz moderierte das Kolloquium, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Gäste aus der ganzen Bundesrepublik besuchten das 1. Burger Clausewitz Kolloquium, so zum Beispiel:
            Dr. Walrab Freiherr von Buttlar (Berlin)
            Dr. Jürgen Herrmann (Biesenthal)
            Dr. Oliver Corff (Berlin)
            Ulrike Hantsche (Seifersdorf bei Dresden)
            Julian Kaiser (Giessen)
            Benjamin von Clausewitz (Marburg)
            Paul Werner Wagner (Berlin)
            Antonia Beran (Genthin)

18 Schüler und Frau Radde vom Burger Roland-Gymnasiums wollten bei den Auftritten ihrer Mitschüler (12. Klasse) dabei sein.

Schüler der Burger Roland-Gymnasiums belebten die Veranstaltung mit mehreren Beiträgen, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Bettina von Clausewitz, Moderatorin, per Mail:

Lieber Herr Domsgen, lieber Herr Dr. Zube, 
…. danke vielmals für Ihre Feedback-Mail und für die „Blumen“ zur Moderation, freut mich, dass alles zusammen eine gelungene Veranstaltung war.
So habe ich es auch empfunden. Und Frau v. Brühl hat mir auch dahingehend geschrieben.
Nur schade, dass nicht mehr Menschen am Kolloquium teilgenommen haben, bei dem großen Aufwand, aber immerhin doch eine ganze Reihe.
Und das „Nachgefragt“ ist sicher noch mal eine Bereicherung gewesen, gut dass Sie die Anregung aufgenommen haben.
Mir ist aber auch deutlich geworden: Clausewitz ist längst nicht ausdiskutiert. 

Bei einer anderen Gelegenheit könnte ich mir deshalb gut vorstellen, auch Stimmen aus weiteren Disziplinen wie etwa Wirtschaftspsychologie, Politik und Pädagogik mit einzubeziehen. 
Spannend wären ergänzend sicher auch Leute, die Clausewitz ganz praktisch und aktuell in andere Handlungsfelder umsetzen.

mit herzlichen Grüßen
BvC
 Bettina v. Clausewitz
Journalistin

Dr. Andree Türpe, Vortrag in der Stadthalle:

Es ist ein ungewöhnliches Kolloquium.
Ich habe noch nie erlebt,
dass ein Kolloquium von Schülern des Gymnasiums begleitet wird,
dass ein Kolloquium von einer Stadt unterstützt wird,
dass ein Kolloquium von einer Forschungsgemeinschaft getragen wird.
Großen Glückwunsch an alle die das Projekt enthusiastisch mitgetragen haben.
Es ist wirklich etwas Neues.  
Eine Zusammensetzung von:
Wissenschaft
            Junge Kunst
            Ein bisschen Unterhaltung
            Und Marketing von neuen Büchern

Dr. Türpe

Während des Kolloquiums verfolgten die Gäste aufmerksam die Beiträge der Referenten, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Frau Dr. Christiene Gräfin von Brühl, per Mail:

Sehr geehrter Dr. Zube,
herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Tagen. Das 240.
Clausewitz-Kolloquium war ein Höhepunkt dieses Jahres, und Burg verdankt
Ihrem persönlichen Einsatz, dass alles reibungslos abgelaufen ist.
Herzlichen Dank auch für Ihre Unterstützung bei meinem Vortrag.

Mit besten Grüßen,

Christine von Brühl

Dr.  Christian Schindler, Uni München, per Mail:

Lieber Herr Domsgen, 
ich sitze nun im Zug nachhause mit dem angenehmen Gefühl, an einem produktiven, inspirierenden und herzlichen Austausch teilgenommen zu haben.
Ich habe gerade auch in der wirklich schönen Zeitschrift der Schüler des Roland-Gymnasiums geschmökert. Mein Kompliment für Beiträge und Zusammenstellung!! Das ist wirklich gut gelungen und hat viel Spaß gemacht, die Foto-Story, die Gedichte, die Texte, die Gedanken. Gerne können Sie das den Lehrerinnen ausrichten!

Herzliche Grüße
Ihr

Dr. Sebastian Schindler

Oberstleutnant Dr. Harald Fritz Potempa, per Mail:
Sehr geehrter Herr Dr. Zube,
werter Kollege!
Dankeschön!
War doch eine tolle Sache und hat großen Spaß gemacht.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Harald Fritz Potempa
Oberstleutnant

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung waren die ZOOM Schaltungen in die USA zu Frau Bellinger und nach Fulde zu Dr. Herberg-Rothe. Hier ist gerade Frau Bellinger während ihres Vortrages aus Alabama zu sehen, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Vanya Bellinger, per Mail:
Lieber Rolf-Reiner, 
Ich hatte so viel Spass bei der Präsentation, dass ich mir dachte wie schön es wäre auch am Samstag dabei zu sein. Hätte ich aber früher daran gedacht! Ich lese die Beiträge sowieso im Clausewitz Jahrbuch. 
Grossartige Veranstaltung! Müssen wir nochmals tun, wenn man wieder reisen darf 😀

Schöne Grüsse, 
Vanya  

Dr. Jacek Jedrysiak (Wroclaw), per Mail:

Lieber Herr Domsgen,
eine Teilnahme am 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 war für mich echte Ehre und Vergnügen. Dank Ihrer Gastfreundlichkeit hatte ich fantastische Möglichkeiten sowohl Clausewitz Grab und Haus zu besuchen, als auch viele interessante und wünschenswerte Kontakte mit anderen eingeladenen Forschern aufzunehmen. Besonders hochschätze ich ein Treffen mit Ihnen und andere Mitglieder von FG Clausewitz Burg e.V.. Sie bilden geniale Mannschaft! Und ich bin stolz, dass ich helfen konnte, mit ihnen Clausewitz zu würdigen.

Ich hoffe, dass ist ein Beginn für sehr fruchtbare Zusammenwirken ist!
Ich gratuliere sehr professionell organisierte Konferenz, welche man wie Muster behandeln kann.

Mit freundlichen Grüßen

Jacek Jedrysiak

Frau Dr. von Brühl, Frau von Clausewitz und Dr. Zube im Gespräch, Foto: Landeskommando Sachsen-Anhalt

Pfarrer in Burg, Peter Gümbel per WhatsApp:

„Das war ja super von Euch organisiert! Das macht Euch so schnell keiner nach!!!“

Oberst a.D. Ulrich Kleyser, Mitglied der Clausewitz Gesellschaft e.V.  und Referent: schriftliche Widmung in der Festschrift:

„Mit herzlichem Dank für die organisatorisch wie thematisch großartige Tagung“

Ulrich C. Kleyser

Tragisch und enttäuschend, dass kein Burger Stadtrat Interesse an der Veranstaltung zeigte. Die Stadträte Engel, Summa, Lauenroth und Dr. Udo Vogt hatten im Vorfeld ihre Nichtteilnahme bedauert und wünschten dem Kolloquium einen vollen Erfolg.

Aber auch die Mitglieder des Kulturausschusses der Stadt blieben leider geschlossen diesem kulturellem Höhepunkt der Stadt Burg fern.

Die Organisatoren

Bernd Domsgen und Dr. Rolf-Reiner Zube

Artikel der Burger Volksstimme zur Eröffnung des Burger Clausewitz-Jahres am 29.01.20